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Ausgabe 12.01.02 Wieder Unfall auf A 1 von Jürgen Meyer Zwei Wochen nach einem Unfall auf der A 1, bei dem zwei Kollegen tödlich verunglückt sind, ist schon wieder ein Lkw auf einen Sicherungsanhänger der SAM Wildeshausen aufgefahren. Zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-West und WildeshausenNord sicherten die Kollegen nachts am 1. Dezember 2011 einen Pannen-Lkw mit Motorschaden ab. Der Pannen-Lkw verursachte eine cirka 1,5 Kilometer lange Ölspur auf der Hauptfahrspur. Die Unfallstelle wurde durch einen Sicherungsanhänger mit Unimog abgesichert. Zusätzlich wurden zwei LED-Vorwarner vorschriftsmäßig auf der Standspur aufgestellt. 20 Minuten, nachdem der Sicherungsanhänger abgestellt wurde, fuhr ein leerer Tankwagen vermutlich aus Unaufmerksamkeit auf den Sicherungsanhänger auf. Er schob diesen auf den Unimog, der danach schräg auf der Hauptfahrspur stand neben dem total zerstörten Sicherungsanhänger. Der Unfallverursacher kam in der Baustelle mit seinem Fahrzeug zum Stehen. Zum Glück wurde kein Beschäftigter verletzt. Anzumerken ist noch: Diese Unfallstelle wurde auch wieder von einem Lkw mit Sicherungsanhänger abgesichert und zusätzlich standen zwei Streifenwagen mit Blaulicht nebeneinander in der Absperrung. Trotzdem rasten Fahrzeuge mit Vollgas an der Unfallstelle vorbei. Es sollte unverzüglich auch in Niedersachsen über Schwellen vor dem Sicherungsanhänger nachgedacht und der Einsatz entschieden werden. Zu empfehlen ist auch, die 30er-Randmarkierung als Rüttelstreifen auszubilden. Die raue Randmarkierung auf der A 1 zwischen Ahlhorn und Cloppenburg wird im Lkw nicht wahrgenommen, nur im Pkw spürt man sie. |
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Ausgabe 12.03 Absperrung übersehen Am Silvestertag 2011 steuerte der Fahrer eines Lastkraftwagens sein Fahrzeug auf der A 1 ungebremst in eine von Beschäftigten der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen vorschriftsmäßig gesicherte Arbeitsstelle. Es gibt deutliche Paralellen zu einem schweren Unfall, der sich eineinhalb Monate vorher in der Nähe der jetzigen Unfallstelle ereignete. Wieder übersah ein Lkw-Fahrer die Absperrungen. Diesmal kam es nur zu einem Sachschaden. Beschäftigte der Autobahnmeisterei waren mit Aufräum und Reinigungsarbeiten nach einem anderen Unfallgeschehen beschäftigt. Zu diesem Zweck war die Hauptfahrbahn gesperrt. Der Sicherungsanhänger wurde erheblich beschädigt, einem glücklichen Umstand ist es zu danken, dass Beschäftigte in der Nähe des Unfallgeschehens nicht tätig waren.
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