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Ausgabe 11.06

PKW prallte auf Meistereifahrzeug

Ein schwerer Verkehrsunfall blockierte am 13. April 2011 für gut zwei Stunden die A 8 bei Saarwellingen. Die damit verbundene Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Luxemburg zwischen den Anschlussstellen Saarwellingen und Nalbach sorgte für kilometerlange Staus und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Bei dem Unfall war aus bislang ungeklärter Ursache eine Pkw-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug auf einen Klein-Lkw der Straßen- und Autobahnmeisterei Dillingen mit angehängter mobiler

Vorwarntafel geprallt. Zuvor war sie in der lang gezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte einen großen Lkw mit Vorwarntafel unbeschadet rechts passiert und war gegen die Schutzplanken geprallt. Obwohl der Pkw bei dem Unfall total zerstört wurde, überstand die Autofahrerin den Unfall unbeschadet. Der Fahrer des Klein-Lkw wurde dagegen von dem Aufprall überrascht und erlitt leichte Verletzungen. An der mobilen Vorwarntafel entstand Totalschaden, an dem Klein-Lkw hoher Sachschaden. Neben zahlreichen Polizeikräften waren auch die Feuerwehr Saarlouis, der DRK-Rettungsdienst und Rettungshubschrauber Christoph 16 im Einsatz.

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Ausgabe 11.09

Meistereifahrzeug mit Pkw zusammengestoßen

von Rolf Ruppenthal

Ein wahrer Horror-Unfall am 29. April 2011 auf der B 269 neu zwischen Lisdorf und dem Linslerhof hat einen Großeinsatz für die Polizei, die Feuerwehr und den Rettungsdienst bewirkt. Aus ungeklärter Ursache waren zwei Fahrzeuge in Höhe des Neuforweiler Wegs frontal zusammengestoßen. Dabei wurde ein französischer Pkw in zwei Teile gerissen, die Fahrerin schwer verletzt. Mit kritischen Kopfverletzungen wurde sie in ein Krankenhaus transportiert. Das Fahrzeug der

Straßenmeisterei Saarlouis, mit dem der französische Pkw zusammengestoßen war, wurde im Frontbereich völlig zertrümmert und kippte nach dem Unfall um. Der Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt. Neben der Besatzung von Rettungshubschrauber Christoph 16 war ein weiterer Notarzt im Einsatz. Infolge des Unfalls war der Autobahnzubringer B 269 neu für Stunden voll gesperrt, zumal ein Gutachter versuchen musste, aus dem Spurenbild den Unfallhergang zu rekonstruieren. Es kam insbesondere für den Schwerlastverkehr zu langen Staus und für den restlichen Verkehr zu erheblichen Behinderungen.

 

Kollege tödlich verunglückt

von Dirk Kuckhoff

Am 21.Juni 2011 waren zwei Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Düren mit der Reinigung von Entwässerungseinrichtungen im Bereich der Standspur der A 44, Richtungsfahrbahn Düsseldorf, beschäftigt. Ein Kollege erblickte einen her annahenden Lkw und versuchte noch, den Fahrer mit Handzeichen auf die Arbeitsstelle aufmerksam zu machen, der das aber nicht wahrnahm. Zwei Mitarbeiter drückten sich geistesgegenwärtig so eng wie möglich an die der Fahrbahn zugewandte Seite der Kehrmaschine, die an der Unfallstelle eingesetzt war. Der Lkw-Fahrer reagierte schließlich noch, aber zu spät. Er streifte den ersten Kollegen, den zweiten erfasste er. Der Kollege war sofort tot. Er hinterlässt seine Mutter, den Bruder und seine Lebensgefährtin. Der zweite Kollege kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Er erlitt Prellungen sowie Schürfwunden und musste sich in psychologische Behandlung begeben.

Ein furchtbares und unfassbares Geschehen, das ausnahmslos alle Mitarbeiter der Autobahnmeisterei entsetzte.

Auf diesem Wege soll allen Kollegen gedankt werden, die unmittelbar nach dem Unfall dem verletzten Kollegen und den Angehörigen zur Seite standen und versuchten, bei Gesprächen das Geschehen begreiflich zu machen. Ein Dank gilt vor allen Dingen dem Betriebsarzt Dr. Kurt Lempke sowie Gabriele Demmler von der Stabsstelle Arbeitssicherheit. Weiterer Dank geht an alle Kollegen der Autobahnmeisterei Titz, die bereitwillig die kompletten Bereitschaftsdienste übernommen haben.

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Ausgabe 11.10

Schwerer Unfall auf der BAB29

von Kai Hartwig

Ein schwerer Unfall hat sich am 9. September 2011 auf der BAB29, Richtungsfahrbahn Oldenburg im Bereich des Autobahnkreuzes Wilhelmshaven ereignet. Nach einem Überholmanöver fuhr ein VW Golf auf einen Streckenwagen der Autobahnmeisterei Varel auf. Der Steckenwart befand sich zum Unfallzeitpunkt in seinem Fahrzeug auf der Standspur. Der mit drei Männern besetzte Golf wollte einem auf die BAB auffahrenden Fahrzeug, welches aus der Auffahrt direkt auf den

Überholfahrstreifen wechselte, ausweichen. Auf der Standspur kollidierte der Golf mit dem Pritschenwagen der AM Varel. Die Insassen des VW Golf mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Streckenwart erlitt leichte Verletzungen. Er konnte die Klinik nach einer Untersuchung wieder verlassen.

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Ausgabe 11.12

Tragischer Unfall -- zwei Kollegen getötet

Zu einem schrecklichen Unfalldrama kam es am 15. November 2011 auf der A1 nahe Bremen. Dort raste ein Sattelzug ungebremst auf ein Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei Wildeshausen. Das Meistereifahrzeug wurde durch die Wucht des Aufpralls zerstört und auf ein anderes Fahrzeug der Autobahnmeisterei geschoben. Dabei wurden zwei Kollegen, die Mitglieder des VDStra. waren, getötet.

Die Fahrbahn war völlig blockiert, weil sich der Sattelzug quer zur Fahrbahn stellte. Dieser Unfall, der sich in der Nacht ereignete, zeigt erneut, wie gefahrvoll die Arbeit im Verkehrsraum ist.

Ausgabe 12.01.02

Wieder Unfall auf A 1

von Jürgen Meyer

Zwei Wochen nach einem Unfall auf der A 1, bei dem zwei Kollegen tödlich verunglückt sind, ist schon wieder ein Lkw auf einen Sicherungsanhänger der SAM Wildeshausen aufgefahren. Zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-West und WildeshausenNord sicherten die Kollegen nachts am 1. Dezember 2011 einen Pannen-Lkw mit Motorschaden ab. Der Pannen-Lkw verursachte eine cirka 1,5 Kilometer lange Ölspur auf der Hauptfahrspur. Die Unfallstelle wurde durch einen Sicherungsanhänger mit Unimog abgesichert. Zusätzlich wurden zwei LED-Vorwarner vorschriftsmäßig auf der Standspur aufgestellt. 20 Minuten, nachdem der Sicherungsanhänger abgestellt wurde, fuhr ein leerer Tankwagen vermutlich aus Unaufmerksamkeit auf den Sicherungsanhänger auf. Er schob diesen auf den Unimog, der danach schräg auf der Hauptfahrspur stand neben dem total zerstörten Sicherungsanhänger. Der Unfallverursacher kam in der Baustelle mit seinem Fahrzeug zum Stehen. Zum Glück wurde kein Beschäftigter verletzt.

Anzumerken ist noch: Diese Unfallstelle wurde auch wieder von einem Lkw mit Sicherungsanhänger abgesichert und zusätzlich standen zwei Streifenwagen mit Blaulicht nebeneinander in der Absperrung. Trotzdem rasten Fahrzeuge mit Vollgas an der Unfallstelle vorbei. Es sollte unverzüglich auch in Niedersachsen über Schwellen vor dem Sicherungsanhänger nachgedacht und der Einsatz entschieden werden. Zu empfehlen ist auch, die 30er-Randmarkierung als Rüttelstreifen auszubilden. Die raue Randmarkierung auf der A 1 zwischen Ahlhorn und Cloppenburg wird im Lkw nicht wahrgenommen, nur im Pkw spürt man sie.

Ausgabe 12.03

Absperrung übersehen

Am Silvestertag 2011 steuerte der Fahrer eines Lastkraftwagens sein Fahrzeug auf der A 1 ungebremst in eine von Beschäftigten der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen vorschriftsmäßig gesicherte Arbeitsstelle. Es gibt deutliche Paralellen zu einem schweren Unfall, der sich eineinhalb Monate vorher in der Nähe der jetzigen Unfallstelle ereignete. Wieder übersah ein Lkw-Fahrer die Absperrungen. Diesmal kam es nur zu einem Sachschaden.

Beschäftigte der Autobahnmeisterei waren mit Aufräum und Reinigungsarbeiten nach einem anderen Unfallgeschehen beschäftigt. Zu diesem Zweck war die Hauptfahrbahn gesperrt.

Der Sicherungsanhänger wurde erheblich beschädigt, einem glücklichen Umstand ist es zu danken, dass Beschäftigte in der Nähe des Unfallgeschehens nicht tätig waren.

 

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In Stauende gerast

Am 3.Januar 2012 kam es auf der A 3 in der Nähe von Pocking zu einem Unfall, bei dem ein Beschäftigter der Autobahnmeisterei Passau verletzt wurde. Vier Kollegen der Meisterei waren damit beschäftigt, Straßenschäden zwischen Pocking und Passau-Süd zu beheben. Obwohl die Arbeitsstelle vorschriftsmäßig abgesichert war, steuerte der Fahrer eines Lkw aus Mazedonien sein Fahrzeug in die Absperreinrichtung.

Zu einem weiteren Unfall kam es auf der A 3 nahe Pocking am 3. Januar 2012, als der Fahrer eines Lkw sein Fahrzeug auf den Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei Passau steuerte. In dem Lkw wurden Fahrer und Beifahrer so schwer verletzt, dass der Notarzt den Tod der beiden Männer feststellen musste.

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Ausgabe 12.04

Auffahrunfall mit hohem Sachschaden

Von Günter Rieckert

Beschäftigte der Autobahnmeisterei AM Rodgau waren am 15. März 2012 mit Unterhaltungsarbeiten im Böschungsbereich tätig. Die rechte Fahrspur musste gesperrt werden. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäß abgesichert. Der Fahrer eines Lastkraftwagens konnte sein Fahrzeug nicht rechtzeitig auf die freie Fahrspur lenken und fuhr in den Sicherungsanhänger der Meisterei. Beschäftigte wurden nicht verletzt. Es entstand ein hoher Sachschaden.

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