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unklar. Aus Travemünde kommend geriet der Fahrer aus ebenfalls ungeklärter Ursache auf den Standstreifen und rammte den Anhänger des Sicherungsfahrzeugs in voller Fahrt. Durch den Aufprall wurde der Wagen schwer beschädigt und in einen Straßengraben geschoben. Der Laster fuhr die Böschung hin auf. Dabei rutschte der Kühlaufsatz herunter, überschlug sich und blieb auf der B 75 liegen. Speiseeis befand sich jedoch nicht mehr darin. Trotz des Sachschadens in fünfstelliger Höhe verlief der Unfall für die beiden Fahrer relativ glimpflich. Sie wurden nur leicht verletzt, kamen jedoch vorsorglich ins Krankenhaus. |
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Ausgabe 09.10 Unfall auf der B 27 von Jens Krannich Am 27. Juli 2009 kam es auf der Bundesstraße 27 in Höhe der Autobahnabfahrt 8ad Herrfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Straßenwärter (38) der Straßenmeisterei Eschwege war damit beschäftigt, die Fahrbahndecke im Kurvenbereich auszubessern. Eine Autofahrerin (69) befuhr die Strecke und übersah dabei den Kollegen im abgesicherten Fahrbahnbereich und schleuderte ihn mehrere Meter weit. Er wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kassel geflogen werden. Die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen.
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linken auf die rechte Spur wechseln. Dabei irritierte ihn offenbar das Sicherungsfahrzeug mit Anhänger der Autobahnmeisterei Inning, das auf dem rechten Standstreifen stand und Arbeiten an der Böschung der Autobahn absichern sollte. Da der Fahrer das Auto wohl ruckhaft wieder nach links lenkte, kam der Wagen ins Schleudern und fuhr die Böschung hinauf. Von dort krachte der Transportergegen das Sicherungsfahrzeug und erfasste zwei dahinter arbeitende Männer. Der Pkw überschlug sich dabei und kam an der Mittelschutzplanke zum Stillstand. Ein 49 Jahre alter Kollege der Autobahnmeisterei starb noch an der Unfallstelle, der Beschäftigte einer Firma wurde mit schweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Klinikum geflogen und verstarb später. Der Transporter war laut Polizei mit drei Personen besetzt - einer Mutter und ihren beiden Söhnen. Die 76-Jährige wurde beim Unfall getötet, die beiden vorne im Wagen sitzenden Männer erlitten schwere Verletzungen und wurden ebenfalls in Krankenhäuser geflogen. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot von Rettungskräften im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus Dießen, Eresing, Greifenberg, Schwabhausen und Windach auch Mitglieder des Kriseninterventionsteams und der Notfallseelsorge. Mehrere Notärzte und fünf Rettungswagen vom Rotem Kreuz Maltesern kümmerten sich um die Verletzten. Drei Rettungshubschrauber und ein Hubschrauber der Polizei waren am Unfallort: südlich von Schöffelding. Bei dem vergleichbaren Unfall im Mai 2008 war ein Lkw beinahe frontal gegen den Sicherungsanhänger einer Baufirma aus Ouisburg geprallt. Der Lastwagen geriet ins Schleudern und auf eine leicht an steigende Böschung, Danach erfasste er zwei im Grünstreifen stehende Arbeiter - zwei Männer im Alter von 41 und 54 Jahren aus dem Raum Duisburg. Der 45 Jahre alte Fahrer des Lastwagens wurde im stark zerstörten Führerhaus eingeklemmt. Er zog sich leichte Verletzungen zu. |
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und eine Gehirnerschütterung. Nach ambulanter Behandlung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Kurz vor dem Unfallereignis befand sich der verletzte Kollege noch unmittelbar zwischen LKW und Absperrtafel, um dort Leitkegel einzusammeln. Einen Tag später sagte er: „Einige Sekunden früher und ich wäre tot gewesen." Das Unfallereignis hat ihn so mitgenommen, dass psychologische Betreuung nötig war. Es entstand ein Sachschaden von circa 300 000 Euro. Die Unfallstelle blieb bis in die Morgenstunden voll gesperrt. |
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Gespann auf den davor stehenden Service-LKW geschoben. Zwei Kollegen, die sich im Fahrzeug aufhielten, wurden leicht verletzt. Im Motorraum des Unfall-LKW entzündete sich ein Feuer, das durch die schnelle Hilfe der Kollegen der AM Neumarkt bis zum Eintreffen der Feuerwehr bekämpft wurde. Der Fahrer des LKW konnte verletzt aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die BAB war bis in den frühen Morgen gesperrt. |