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Ausgabe 08.10

Unfall auf der L158

von Arno Haas

Ein 34-jähriger Fahrer befuhr am 20. Juni 2008 mit seinem Sattelzug die L158 Umgehungsstraße Monzelfeld. In einer unübersichtlichen Linkskurve überholte er einen mit Mäharbeiten auf dem Randstreifen beschäftigten Unimog der Straßenmeisterei Bernkastei. Als der Sattelzug wieder einscheren wollte, kam aus der Gegenrichtung eine Pkw-Fahrerin entgegen. Die 20-jährige machte eine Vollbremsung und rutschte mit blockierenden Rädern auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß sie frontal mit dem Lkw zusammen. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Fahrerin schwerste Verletzungen und wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, Sie wurde von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit und mit dem Hubschrauber in ein Trierer Krankenhaus gebracht. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten die Kollegen der SM Bernkastei Erste Hilfe und sicherten die Unfallstelle ab. Die Baustelle war durch Beschilderung und Kennleuchten ordnungsgemäß abgesichert.
Immer wieder ist festzustellen, dass trotz aller Sicherungsmaßnahmen die Beschäftigten durch waghalsige Überholmanöver anderer Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht werden.

 

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Ausgabe 08.11

Unfall auf der A31

Am 22. September 2008 fuhren zwei Kollegen der Autobahnmeisterei Lathen mit dem Unimog auf dem Hauptstreifen auf der BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden. Sie waren auf dem Weg zum Arbeitseinsatz. Auf Höhe des Kreuzes Meppen wurden sie dann von einem Transporter angefahren. Sie durchbrachen mit ihrem Fahrzeug die Schutzplanke zum Seitenraum und stürzten dann 10m tief die Böschung hinunter.
Der Unimog stürzte um. Fahrer und Beifahrer wurden notärztlich versorgt und kamen mit zum Teil schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Meppen.

 

 

Ausgabe 08.12

Bitumen-Kocher brannte.

Am 21.10. 2008 entzündete austretendes Thermoöl einen Bitumen-Kocher, derauf einem Fahrzeug der SM Schöppenstedt stand. Mitarbeiter der SM waren damit beschäftigt, Dichtungsmasse für den Fugenverguss vorzubereiten. Die Flammen verbreiteten sich schnell und konnten erst durch den Einsatz der Feuerwehr gelöscht werden. Der Schaden wir auf 40.000 € geschätzt. Mitarbeiter der SM wurden nicht verletzt. Bild 1+2

 

 

 

 

Wieder einmal Glück gehabt

von Dirk Kuckhoff

Am 28.10. 2008 waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Düren auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Düren und Weisweiler mit Absicherungsarbeiten bei Brückenprüfungen beschäftigt. Trotz vorschriftsgemäßer Vorwarnungen der Arbeitsstelle übersah ein LKW-Fahrer die in Fahrtrichtung zweite Vorwarntafel. Der LKW streifte das Meistereifahrzeug und beschädigte die Fahrerseite. Vermutlich, wie so oft, ist überhöhte Geschwindigkeit die Ursache des Unfalls.

Der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Düren, der sich zu diesem Zeitpunkt in dem Meistereifahrzeug aufhielt, hat das Geschehen im Rückspiegel kommen sehen, konnte aber den Zusammenstoß nicht verhindern. Der betroffene Kollege begab sich sofort in ärztliche Behandlung.

Jeder Straßenwärter kennt dieses „Gefühl" in einem Rückspiegel den Unfall kommen zu sehen und nichts, aber auch gar nichts tun zu können. Tagtäglich erleben wir, wie viele rücksichtslose Verkehrsteilnehmer unsere Baustellen mit unverminderter Geschwindigkeit passieren. Bild 3

Ausgabe 09.1.2

Unfall auf der A l, Straßenwärter schwer verletzt

von Jürgen Mayer

Am 17.12.2008 waren Kollegen der Autobahnmeisterei Wittlich damit beschäftigt, die Mittelschutzplanke auszurichten. Aus diesem Grund war die linke Fahrbahn in Richtung Koblenz im Bereich einer Unfallstelle gesperrt. Ein Kraftfahrer steuerte sein Fahrzeug zunächst auf die linke Fahrzeugspur und wechselte vor der Absperrwand auf die rechte Fahrspur. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab und durchfuhr das aufgeweichte Erdreich. Er konnte sein Fahrzeug wieder auf die gesperrte Fahrbahn lenken.

Dort befand sich das Meistereifahrzeug mit Kran zwecks Ausrichtung der Schutzplanke. Hinter dem Meistereifahrzeug hielt sich ein Kollege der AM Wittlich auf, der von dem Fahrzeug erfasst und auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. Der PKW stieß dann auf das Meistereifahrzeug. Der schwer verletzte Kollege wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.   Bild 1

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Ausgabe 09.03

Kollege schwer verletzt

von Sebastian Raum

Am 22. Januar 2009 wurde ein Kollegen der Autobahnmeisterei Fischbach, Stützpunkt Schwabach, auf der A73, Anschlussstelle Feucht in Richtung Nürnberg schwerverletzt. Kollegen waren mit Fugenvergussarbeiten beschäftigt, dabei kam es dann zu dem tragischen Unglück. Trotz vorschriftsmäßiger Verkehrssicherung fuhr ein mit Lebensmittel beladener Lkw nahezu ungebremst auf das Sicherungsfahrzeug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Sicherungsfahrzeug auf das davor stehende Fahrzeug mit Kocher geschoben. Der Kollege, der

sich unmittelbar vor diesem Meistereifahrzeug aufhielt, wurde von dem Mannschaftswagen erfasst und durch die Luft geschleudert. Er wurde mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus gebracht. Die anderen beiden Kollegen, die sich ebenfalls auf der Fahrbahn aufhielten, kamen mit dem Schrecken davon. Durch den Unfall entstand am Lkw mit Sicherungsfahrzeug und dem Mannschaftswagen mit Kocher jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die A 73 Richtung Nürnberg war durch den Unfall für sechs Stunden total gesperrt.    Bild 1

PKW-Fahrer übersieht Stauende und rutscht in Streckenfahrzeug

von Dirk Kuckhoff

Am 6. Januar 2009 ereignete sich auf der A4 in Fahrtrichtung Köln, im Baustellenbereich, ein Verkehrsunfall. Der Streckenwart der Autobahnmeisterei Düren wollte diesen Unfall aufnehmen und befand sich dabei mit seinem Fahrzeug im abgesicherten Baustellenbereich. Der zuvor beschriebene Unfall verursachte einen Rückstau. Gegen 14.30 Uhr bemerkte der Fahrer eines Geländewagens diesen Stau zu spät und versuchte durch Ausweichen einen Auffahrunfall am Stauende zu vermeiden. Durch die winterlichen Verhältnisse und der relativ hohen Geschwindigkeit konnte er sein Fahrzeug nicht abbremsen. Er rutschte mit unverminderter Geschwindigkeit auf das im Baustellenbereich stehende Meistereifahrzeug. Der Streckenwart befand sich zum Zeitpunkt des Aufpralls im Fahrzeug. Zum Glück hatte er mit der Unfallaufnahme noch nicht begonnen, er hätte vermutlich bei dem Aufprall vor dem Streckenwagen gestanden. Der Kollege wurde bei dem Aufprall verletzt und musste mit dem Rettungswagen in das nahe gelegene Krankenhaus Eschweiler eingeliefert werden. Stationäre Behandlung war erforderlich. Schock,  mehrere verschobene Halswirbel und erhebliche Schulterprobleme waren die Folgen dieses Unfalles.

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Ausgabe 09.04

Unfall auf der A 59

Am 10. Februar 2009 hat sich auf der A 59 ein Unfall mit erheblichem Sachschaden ereignet. Die Arbeitsgruppe der ASM Leverkusen war mit Gehölzarbeiten am Randstreifen beschäftigt. Der erste Fahrstreifen musste gesperrt werden. Die Absicherung wurde nach Musterplan durchgeführt. Warnschwellen wurden keine ausgelegt, da es sich um eine bewegliche Arbeitsstelle handelte. Der Himmel war bedeckt und es regnete. Ein Klein-LKW rammte die Leittafel des Absicherungs-LKW, drehte diese um 90 Grad nach links und schob sie hinten auf den Absicherungs-LKW. Der Klein-LKW kam jedoch nach dem Aufprall wieder frei, fuhr auf die zweite Spur an der Baustelle vorbei und blieb vor der

Baustelle auf dem Standstreifen stehen. Der Kollege im Absicherungs-LKW sowie der Fahrer des Klein-LKW blieben unverletzt. An der Absicherungstafel entstand Totalschaden, ebenso an dem Aufsatzstreuer auf dem LKW. An dem Klein-LKW entstand erheblicher Sachschaden. Von der ASM Leverkusen startete sofort ein Ersatzfahrzeug mit Leittafel, um die Unfallstelle abzusichern. Durch eine Fachfirma wurde die zerstörte Leittafel geborgen und zum Gehöft gebracht.

Ausgabe 09.10

Unfall auf der B 27

von Jens Krannich

Am 27. Juli 2009 kam es auf der Bundesstraße 27 in Höhe der Autobahnabfahrt 8ad Herrfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Straßenwärter (38) der Straßenmeisterei Eschwege war damit beschäftigt, die Fahrbahndecke im Kurvenbereich auszubessern. Eine Autofahrerin (69) befuhr die Strecke und übersah dabei den Kollegen im abgesicherten Fahrbahnbereich und schleuderte ihn mehrere Meter weit. Er wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kassel geflogen werden. Die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen..

 

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Wieder Unfall an Baustelle: Drei Menschen sterben

von Thomas Wunder

Die Szenerie erinnert an jenen Unfall im Mai 2008. Damals hatte der Lastwagen eines übermüdeten Fahrers auf der A 96 zwischen Schöffelding und Windach die Absicherung einer Baustelle durchbrochen und zwei Arbeiter erfasst, die noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlagen.

Am 10. September 2009 ereignete sich ein ähnlicher Unfall nur wenige hundert Meter entfernt in der Gegenrichtung. Zwei Menschen kamen ums Leben, drei Personen wurden zum Teil schwerverletzt. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Lindau für Stunden gesperrt, auf der Umleitung staute sich der Verkehr mehrere Kilometer lang.

Wie es zu dem tragischen Unglück kam, scheint nach ersten Ermittlungen der Polizei klar. Demnach wollte der Fahrer des Transporters bei Schöffelding, unmittelbar nach der kleinen Brücke für landwirtschaftliche Fahrzeuge, von der linken auf die rechte Spur wechseln. Dabei irritierte ihn

offenbar das Sicherungsfahrzeug mit Anhänger der Autobahnmeisterei Inning, das auf dem rechten Standstreifen stand und Arbeiten an der Böschung der Autobahn absichern sollte. Da der Fahrer das Auto wohl ruckhaft wieder nach links lenkte, kam der Wagen ins Schleudern und fuhr die Böschung hinauf. Von dort krachte der Transportergegen das Sicherungsfahrzeug und erfasste zwei dahinter arbeitende Männer. Der Pkw überschlug sich dabei und kam an der Mittelschutzplanke zum Stillstand.

Ein 49 Jahre alter Kollege der Autobahnmeisterei starb noch an der Unfallstelle, der Beschäftigte einer Firma wurde mit schweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Klinikum geflogen und verstarb später. Der Transporter war laut Polizei mit drei Personen besetzt - einer Mutter und ihren beiden Söhnen. Die 76-Jährige wurde beim Unfall getötet, die beiden vorne im Wagen sitzenden Männer erlitten schwere Verletzungen und wurden ebenfalls in Krankenhäuser geflogen.

An der Unfallstelle war ein Großaufgebot von Rettungskräften im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus Dießen, Eresing, Greifenberg, Schwabhausen und Windach auch Mitglieder des Kriseninterventionsteams und der Notfallseelsorge. Mehrere Notärzte und fünf Rettungswagen vom Rotem Kreuz Maltesern kümmerten sich um die Verletzten. Drei Rettungshubschrauber und ein Hubschrauber der Polizei waren am Unfallort: südlich von Schöffelding.

Bei dem vergleichbaren Unfall im Mai 2008 war ein Lkw beinahe frontal gegen den Sicherungsanhänger einer Baufirma aus Ouisburg geprallt. Der Lastwagen geriet ins Schleudern und auf eine leicht an steigende Böschung, Danach erfasste er zwei im Grünstreifen stehende Arbeiter - zwei Männer im Alter von 41 und 54 Jahren aus dem Raum Duisburg. Der 45 Jahre alte Fahrer des Lastwagens wurde im stark zerstörten Führerhaus eingeklemmt. Er zog sich leichte Verletzungen zu.

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