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Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl Anhänger als auch das Führerhaus des Kieslasters stark beschädigt. Der Sicherungsanhänger sowie das Zugfahrzeug wurden in die Böschung gedrückt, der Kieslaster stellte sich quer über alle Fahrbahnen. Laut Polizei fuhr der LKW 100 statt der erlaubten 80 km/h. Durch glückliche Umstände gab es nur einen Leichtverletzten.
Schwerer Unfall auf der A1
von Ludger Stobernack
In der Nacht zum 27. Juni 2007 wurden auf der BAB A1 zwischen der Anschlussstelle Ascheberg und dem Autobahnkreuz Münster Süd in Fahrtrichtung Bremen Arbeiten an der Markierung zum Standstreifen durchgeführt. Dazu war es erforderlich, im Baustellenbereich den rechten von zwei Fahrstreifen nach der massgeblichen RSA zu sperren. Diese Sperrung und eine Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h wurden bereits etwa 500 m vor der Baustelle durch eine Vorwarntafel angezeigt. Kurz vor der Baustelle wurde der Verkehr durch eine fahrbare Absperrtafel mit Blinkpfeil nach links auf den linken Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Vor dieser fahrbaren Absperrtafel befand sich ein LKW der Autobahnmeisterei Münster mit eingeschaltetem Blinklicht, der von unserem Kollegen Matthias Klieve gelenkt wurde.
 
Gegen Mitternacht befuhr ein 42jähriger Fahrer eines Sattelzugs aus Südhessen, der mit Stahlteilen beladen war, die A 1 in nördlicher Richtung. Aus bisher nicht geklärter Ursache fuhr der 42-Jährige auf die unmittelbar vor dem Baustellenbeginn stehende Absperrtafel, katapultierte diese samt dem davor befindlichen LKW der Autobahnmeisterei Münster auf eine Strassenkehrmaschine. Die Kehrmaschine erfasste wiederum eine vor ihr fahrende Fräsmaschine. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Maschine etwa 75 m weit geschleudert. Der Fräsmaschinenführer geriet unter die Kehrmaschine und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Alle Verletzten wurden vor Ort notärztlich versorgt. Unser Kollege Matthias Klieve wurde mit einem Schädel- und Jochbeinbruch, Hirnblutung, Lungenquetschung, gebrochene Rippen und einigen Platzwunden in das Clemenshospital - Münster eingeliefert und intensivmedizinisch betreut. Der Sattelzugführer erlitt leichte Verletzungen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 150.000 €. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn der A 1 in Fahrtrichtung Bremen ab der Anschlussstelle Ascheberg voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich zeitweise bis zu 8 km auf.
Dieser Unfall zeigt einmal mehr, dass LKW's nun endlich serienmässig mit einem System ausgerüstet werden müssen das Fahrzeug zum Beispiel vor einem Stauende selbsttätig zum Stillstand bringt. Ein solches System ist auf dem Markt schon verfügbar.
LKW prallt auf Warnleitanhänger
Am 4. Juni 2007 kam es auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Schlüsselfeld und Geiselwind zu einem schweren Auffahrunfall. Ein LKW-Fahrer aus Mazedonien steuerte sein Fahrzeug in eine Arbeitsstelle und prallte auf einen Warnleitanhänger. Der LKW-Fahrer und ein Kollege der Autobahnmeisterei Geiselwind wurden leicht verletzt. Während der LKW nach dem Aufprall nach links in die Mittelleitschutzplanke prallte, wurde der Warnleitanhänger zusammen mit dem Zugfahrzeug 50 Meter nach vorne geschleudert und prallte gegen eine Arbeitsmaschine. Der nur leicht verletzte LKW-Fahrer hatte großes Glück, denn das Führerhaus seines Fahrzeuges wurde total zerstört. Wie bei nahezu allen Arbeitsunfällen gewährt der VDStra. dem verunglückten Kollegen umfassenden Rechtsschutz.
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