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Ausgabe 07/07

Kieslaster rast ungebremst in Sicherungsanhänger

Ein schwerer LKW-Unfall ereignete sich am 6. Juni 2007 auf der Autobahn 27 nahe Bremen. Der Fahrer eines unbeladenen Kieslasters befuhr die A 27 in Richtung Bremen. Zwischen den Anschlussstellen Uthlede und Schwanewede übersah der Fahrer dann offenbar aus Unachtsamkeit einen Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei, der den Verkehr auf die Überholspur leitete. Der Fahrer raste ungebremst auf den Sicherungsanhänger.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl Anhänger als auch das Führerhaus des Kieslasters stark beschädigt. Der Sicherungsanhänger sowie das Zugfahrzeug wurden in die Böschung gedrückt, der Kieslaster stellte sich quer über alle Fahrbahnen. Laut Polizei fuhr der LKW 100 statt der erlaubten 80 km/h. Durch glückliche Umstände gab es nur einen Leichtverletzten.

 

Schwerer Unfall auf der A1

von Ludger Stobernack

In der Nacht zum 27. Juni 2007 wurden auf der BAB A1 zwischen der Anschlussstelle Ascheberg und dem Autobahnkreuz Münster Süd in Fahrtrichtung Bremen Arbeiten an der Markierung zum Standstreifen durchgeführt. Dazu war es erforderlich, im Baustellenbereich den rechten von zwei Fahrstreifen nach der massgeblichen RSA zu sperren. Diese Sperrung und eine Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h wurden bereits etwa 500 m vor der Baustelle durch eine Vorwarntafel angezeigt. Kurz vor der Baustelle wurde der Verkehr durch eine fahrbare Absperrtafel mit Blinkpfeil nach links auf den linken Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Vor dieser fahrbaren Absperrtafel befand sich ein LKW der Autobahnmeisterei Münster mit eingeschaltetem Blinklicht, der von unserem Kollegen Matthias Klieve gelenkt wurde.

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Gegen Mitternacht befuhr ein 42jähriger Fahrer eines Sattelzugs aus Südhessen, der mit Stahlteilen beladen war, die A 1 in nördlicher Richtung. Aus bisher nicht geklärter Ursache fuhr der 42-Jährige auf die unmittelbar vor dem Baustellenbeginn stehende Absperrtafel, katapultierte diese samt dem davor befindlichen LKW der Autobahnmeisterei Münster auf eine Strassenkehrmaschine. Die Kehrmaschine erfasste wiederum eine vor ihr fahrende Fräsmaschine. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Maschine etwa 75 m weit geschleudert. Der Fräsmaschinenführer geriet unter die Kehrmaschine und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Alle Verletzten wurden vor Ort notärztlich versorgt. Unser Kollege Matthias Klieve wurde mit einem Schädel- und Jochbeinbruch, Hirnblutung, Lungenquetschung, gebrochene Rippen und einigen Platzwunden in das Clemenshospital - Münster eingeliefert und intensivmedizinisch betreut. Der Sattelzugführer erlitt leichte Verletzungen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 150.000 €. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn der A 1 in Fahrtrichtung Bremen ab der Anschlussstelle Ascheberg voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich zeitweise bis zu 8 km auf.

Dieser Unfall zeigt einmal mehr, dass LKW's nun endlich serienmässig mit einem System ausgerüstet werden müssen das Fahrzeug zum Beispiel vor einem Stauende selbsttätig zum Stillstand bringt. Ein solches System ist auf dem Markt schon verfügbar.

 

LKW prallt auf Warnleitanhänger

Am 4. Juni 2007 kam es auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Schlüsselfeld und Geiselwind zu einem schweren Auffahrunfall. Ein LKW-Fahrer aus Mazedonien steuerte sein Fahrzeug in eine Arbeitsstelle und prallte auf einen Warnleitanhänger. Der LKW-Fahrer und ein Kollege der Autobahnmeisterei Geiselwind wurden leicht verletzt. Während der LKW nach dem Aufprall nach links in die Mittelleitschutzplanke prallte, wurde der Warnleitanhänger zusammen mit dem Zugfahrzeug 50 Meter nach vorne geschleudert und prallte gegen eine Arbeitsmaschine. Der nur leicht verletzte LKW-Fahrer hatte großes Glück, denn das Führerhaus seines Fahrzeuges wurde total zerstört. Wie bei nahezu allen Arbeitsunfällen gewährt der VDStra. dem verunglückten Kollegen umfassenden Rechtsschutz.

 

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Ausgabe 07/09

Unfall auf A 28

Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Oldenburg machten am 2. Juli 2007 bei einem Kontrollgang neben der Autobahn A 28 (nahe AS Hude, unweit von Delmenhorst) einen grausigen Fund: Im Seitenraum der Fahrbahn lag eine verunfallte Mercedes C-Klasse, nicht weit davon der bereits tote Fahrer des PKW. Ersten Angaben zufolge war der Mercedes aus ungeklärter Ursache gegen die Mittelleitplanke geprallt und dann nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Ob der 56-jährige Fahrer aus dem Wagen geschleudert wurde oder ob er noch versuchte, sich zur Straße zu schleppen, muss durch rechtsmedizinische Untersuchungen geklärt werden.     Bild 1

Kollege aus der AM getötet

Bei einem tragischen Verkehrsunfall am 23. Juli 2007 auf der Maintalautobahn bei Schweinfurt ist ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei tödlich verletzt worden. Der 26-Jährige wurde in einem Baustellenbereich kurz vor der Ausfahrt Bergrheinfeld von einem Lastwagen erfasst und starb noch an der Unfallstelle. Der 35-jährige Lkw-Fahrer war gegen Mittag auf der A 70 in Richtung Bamberg unterwegs. Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Erbshausen war an der Baustelle gerade damit beschäftigt, mit einem Presslufthammer die Fahrbahn im Bereich der rechten Fahrspur zu bearbeiten, als er aus bislang ungeklärtem Grund von dem 7,5-Tonner erfasst wurde. Wegen der Baustelle war die rechte Fahrbahn Richtung Bamberg gesperrt, der Fließverkehr wurde auf der linken Fahrbahn vorbei geführt. Die Kollegen des Mannes, die dem herannahenden Lkw gerade noch ausweichen konnten, erlitten ebenso wie der aus dem Landkreis Bad Kissingen stammende Lastwagenfahrer einen Schock.

Der an dem Lkw und im Baustellenbereich entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

 

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Ausgabe 07.10

LKW streift Kehrmaschine

von Dirk Kuckhoff

Ein Kollege der Autobahnmeisterei Düren war am 20. August 2007 auf der A44 bei Kilometer 16,7 in Fahrtrichtung Lüttich damit beschäftigt, mit der Kehrmaschine die Entwässerungseinrichtungen auf dem Standstreifen zu säubern. Gegen 10.00 Uhr streifte ein Lkw die Kehrmaschine und riss zum Glück nur den linken Spiegelarm komplett ab. Der materielle Schaden hielt sich zwar in Grenzen, nicht vorstellen möchte man sich aber, wie das Ausmaß des Unfalls gewesen wäre, wenn der Fahrer des Lkw's wenige

20 Zentimeter weiter auf den Standstreifen gefahren wäre. Der Kollege, der sich zur Zeit des Aufpralls im Fahrerraum der Kehrmaschine befand, hatte fast auf den Tag genau vor zwei Jahren einen sehr schweren unverschuldeten Auffahrunfall. Er ist seitdem in fachärztlicher Behandlung. Ich habe noch sehr gut seine Worte nach dem Unfall im Ohr.

Mit diesen und noch viel schlimmeren Unfällen müssen wir Straßenwärter tagtäglich rechnen. Wir sind meist froh, nachmittags unfallfrei nach Hause fahren zu können.

Vier Verletzte bei Unfall auf A 66

Beim Aufprall eines Autos auf ein Streckenkontrollfahrzeug der AM Diedenbergen am 11. September 2007 sind auf der Autobahn Frankfurt-Wiesbaden vier Menschen schwer verletzt worden. Der Wagen mit einem 23-Jährigen am Steuer war bei Wallau aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er rammte ein Fahrzeug der AM, das mit eingeschalteten Warnblinkern auf dem Standstreifen stand. Der 46 Jahre alte Kollege der AM hatte laut Polizei gerade aussteigen und ein Hindernis von der Fahrbahn räumen wollen. Er erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen. Der 23-Jährige und seine Beifahrer, ein 37 Jahre alter Mann und eine 31 Jahre alte Frau, wurden schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 50.000 Büro. Ein Sachverständiger soll die Unfallursache aufklären. Zur Bergung der Fahrzeuge musste die Polizei zwei der drei Fahrspuren sperren. Dabei entstand ein Stau bis zu fünf Kilometer Länge.   Bild 1

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Ausgabe 07.11

Schwerer Unfall auf der B 299

Rund zweieinhalb Stunden staute sich der Verkehr am 28. August 2007 auf der Bundesstraße 299 zwischen Landshut und Geisenhausen. Ein mit Mehl bela-dener Laster, der Richtung Landshut fuhr, streifte auf Höhe Eck an der Straß beim Überholen ein Böschungsmähfahrzeug der SM Landshut, kam ins Schleudern und stürzte rechts die Böschung hinunter. Der Fahrer verletzte sich dabei mittelschwer und wurde von dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Da Diesel ausgelaufen war, Rettungsdienst

ins Krankenhaus gebracht. Da Diesel ausgelaufen war, alarmierten Polizeibeamte freiwillige Feuerwehren aus den angrenzenden Orten. Der Unfallort wurde von der FFW Niederkam und Hohenegglkofen mit 25 Feuerwehrleuten gesichert.

Ausgabe 07.12

Durch beherzten Sprung Verletzung vermieden

Am 2. November 2007 kam es auf der A 28 im Bereich der Anschlussstelle Hude zu einem Auffahrunfall. Dabei wurde der Mannschaftstransporter der AM Oldenburg stark beschädigt. Zwei Kollegen hatten die Arbeiten einer Fremdfirma abzusichern, als ein LKW durch nicht angepasste Geschwindigkeit den Mannschaftstransporter streifte. Ein Kollege, der sich in der Nähe des Meistereifahrzeugs aufhielt, konnte durch einen beherzten Sprung zur Seite eine Verwicklung in den Unfall vermeiden. Er erlitt jedoch einen Schock.

Unfall auf der Rückfahrt von der Kundgebung

Am 13. November 2007 nahmen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem Straßenbetriebsdienst des Landes Hessen an einem Warnstreik mit anschliessender Kundgebung in Wiesbaden teil. Auf der Rückfahrt kollidierte der Bus mit einem Personenwagen. Bei diesem Unfall wurde eine Mitfahrerin in dem Personenwagen so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der PKW-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Die Kollegen, die in dem Bus auf der Heimfahrt waren, kamen mit dem Schrecken davon. Bei dieser Gelegenheit tauchte wieder die Frage auf, ob die Kundgebungsteilnehmer oder die Streikenden unfallversichert sind. Der Bundesvorsitzende Siegfried Damm konnte die Kollegen beruhigen und darauf verweisen, dass eine Unfallversicherung vor Durchführung des Warnstreiks und der Kundgebung abgeschlossen wurde.

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