geastebuch_29
Unfälle 25 images
05.07_klein
05.09_klein

Ausgabe 05/07

Sperrung missachtet

Am 27. Mai 2005 waren Mitarbeiter der AM Rodgau auf der A3 in der nähe des Offenbacher Kreuzes mit Absicherungsarbeiten beschäftigt. Der Fahrer eines LKW war durch die Bedienung seines Radios abgelenkt und übersah Warneinrichtungen vor einer abgesicherten Unfallstelle. Dabei kam es zu einer Kollision mit dem Sperranhänger den die Kollegen der AM Rodgau vor der Fahrbahnverengung ordnungsgemäss abgestellt hatten. Der Sattelauflieger zertrümmerte den Sperranhänger. Die Kollegen Strassenbetriebsdienstes kamen mit dem Schrecken davon.

Ausgabe 05/09

Unfälle auf der A9

von Rudolf Lehmann

Gleich zwei Mal war die Autobahnmeisterei Münchberg in kurzer Zeit auf der A9 von schweren Unfällen betroffen. Der erste Unfall ereignete sich am 8. Juli gegen 11.00 Uhr in Fahrtrichtung Berlin.

Kam der Unfallverursacher des ersten Unfalls noch mit leichten Blessuren und dem Schrecken davon, wurde der Unfallverursacher  des zweiten

beim Aufprall seines Sattelzuges auf der Stelle getötet.

Jedes Mal war vorschriftsmässig nach Regelplan für Bauarbeiten abgesichert, als nahezu ungebremst Lkw auf die Warnleitanhänger auffuhren. Unfallursache war nach ersten Ermittlungen in beiden Fällen Unachtsamkeit der Lkw-Fahrer. Bei dem Unfall am 12. Juli wurde der Meisterei-Lkw über 100m vom auffahrenden Sattelzug vorwärts geschoben. Dabei wurde der Lkw total beschädigt. Arbeiter der Autobahnmeisterei kamen bei den Unfällen nicht zu Schaden, da sich in beiden Fällen niemand im Fahrzeug befand. Auch von den Baufirmen, die sich auf den Baustellen befanden, kam niemand zu Schaden. In beiden fällen hat sich wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich die Fahrzeuge im richtigen Abstand zur Baustelle befanden und sich die Fahrer, wenn möglich, nicht im Sicherungsfahrzeug aufhalten.

farbe_bild1_05.10

Ausgabe 05/10

Laster fährt in Mähkolonne

Sieben Verletzte und ein Sachschaden von 150.000 EURO sind die  Bilanz eines Unfalls, der sich am 8September 2005 auf der B10 bei Wilgartswiesen ereignete. Ein Laster war ungebremst in eine Kolonne der Strassenmeisterei Dahn gefahren, die mit Mäharbeiten am Seitenstreifen der Ortsumgehung beschäftigt war. Wie die Polizei berichtet, war die Baustelle ordnungsgemäss beschildert. Der Fahrer des Lasters hatte die Warnhinweise übersehen, denn er blieb, anders als die beiden vorausfahrenden Fahrzeuge, auf der rechten der beiden Fahrspuren Richtung Pirmasens, auf  der des Sicherungsfahrzeuges, auf dem der blinkende Pfeil montiert ist, stand. Dieser mit drei Personen besetzte Manschaftstransportwagen wurde durch den Aufprall auf das etwa zehn Meter entfernt stehende Mähfahrzeug geschoben. Sie mussten von der Feuerwehr aus dem Wrack herausgeschnitten werden. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt und kamen mit Rettungshubschraubern in Kliniken nach Homburg und Ludwigshafen.

Der dritte Insasse und der Fahrer des Mähfahrzeuges wurden leicht verletzt, ebenso die beiden Kollegen der Strassenmeisterei, die sich zu einer Besprechung ausserhalb des Manschaftstransportwagen aufhielten. Der  Lastzugfahrer wurde nur leicht verletzt, da er angeschnallt war. Er gab  gegenüber der Polizei an, die Warnhinweise und auch den Sicherungswagen nicht gesehen zu habe, weil er von der Sonne geblendet worden sei. Die Polizei hält diese Begründung auf Grund des Sonnenstandes für eher unwahrscheinlich. Und verweist auch darauf dass die vorausfahrenden Autos die Warnhinweise erkannt hatten. Der Laster sei nicht zu schnell gefahren. Für die Bergung der Verletzten und der Unfallfahrzeuge waren die Feuerwehren von Wilgartswiesen und Hauenstein mit fünf Fahrzeugen und zwölf Mann, das Rote Kreuz mit zehn Kräften und drei Notärzten sowie die Polizei mit acht Beamten im Einsatz. Den Hilfsdiensten von Feuerwehr und DRK ist für den schnellen effektiven Einsatz zu danken. Die Umleitung, die für beide Richtungen durch Wilgartswiesen führte, dauerte über drei Stunden.

 

bild2_05.10_klein

Lkw rast in Mähfahrzeug

230.000 EURO Schaden bei Unfall auf der BAB A3 Nürnberg-Würzburg

Am 26. Juli 2005 prallte auf der BAB A3 zwischen den Anschlussstellen Wiesenheid und Kitzingen (Richtung Frankfurt) ein LKW mit 7,5 t in den Unimog der Autobahnmeisterei Geiselwind. Der auf dem Seitenstreifen fahrende Unimog mit Warnleitanhänger abgesichert, war mit Mäharbeiten beschäftigt. Nach Aussagender Zeugen geriet der LKW bereits 200m vor dem Autobahnmeistereifahrzeug auf den Seitenstreifen und prallte ohne Verzögerung der Fahrgeschwindigkeit in den Unimog der

Autobahnmeisterei Geiselwind. Bei dem Unfall wurde der 24 Jahre alte Lkw-Fahrer schwer verletzt, die beiden Kollegen der Autobahnmeisterei erlitten mittelschwere Verletzungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden. An den neuwertigen Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wurde auf 230.000 EURO geschätzt.              Bild 2        

Ausgabe 05/12

Ungebremst aufgefahren

von Andreas Schubert

Am 14. Juli 2005 waren zwei Mitarbeiter der SM - Oschatz auf der B6 zwischen den Abzweig Merkwitz und dem OE Oschatz mit der Pflege von Jungbäumen beschäftigt. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäss abgesichert. Zusätzlich war die Warnblinkanlage und die Rundumleuchte eingeschaltet. Ein Pkw fuhr ungebremst auf ein auf der Fahrbahn stehendes SM - Fahrzeug und schob es in den Straßengraben. Der eine Mitarbeiter, der sich auf der  Ladefläche des Transporters befand, hat den Aufprall kommen sehen und konnte seinen Kollegen noch warnen. Beide blieben unverletzt. Die beiden Mitarbeiter der SM - Oschatz standen nach dem Unfall unter Schock. Am Meistereifahrzeug entstand Totalschaden, der Pkw-Fahrer wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nur einen Tag später hätte es bald einen ähnlichen Unfall auf der S38 Oschatz - Wermsdorf in der Gehölzpflege gegeben. Hier kann man nur sagen: Glück gehabt!!!

 

06.03_klein

Ausgabe 06/03

Unfall mit Schwerverletzten

Am 8. Februar 2006 ereignete sich auf der B53 in der Nähe der Wehlener Brücke ein Unfall, bei dem es zwei Schwer- und einen Leichtverletzten gab. Zwei Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bernkastel befuhren die B53. Unterhalb der Wehlener Brücke wollten sie anhalten, um Straßenbetriebsdienstarbeiten auszuführen. Das Warnblinklicht und das Gelbe Rundumlicht waren eingeschaltet. Kurz bevor das Betriebsdienstfahrzeug zum Stehen kam, fuhr ein nachfolgender

Geländewagen auf das Fahrzeug der Straßenmeisterei auf. Die beiden Kollegen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Der 80-jährige Fahrer des Geländewagens wurde leicht verletzt.  Bild1

Frontal gegen Streuwagen

Am 18. Januar 2006 kam es auf der K1051 zwischen Steinenborn und Schönaich zu einem folgenschweren Unfall. Eine 28-jährige Fahrerin kam uns Leben, als sie mit ihrem Fahrzeug frontal auf das Streufahrzeug der SM Herrenberg prallte. Der Unfall ereignete sich gegen 5:30 Uhr. Die Fahrbahn war vereist. Die Fahrerin touchierte zunächst mehrfach die Schutzplanke und rutschte dann auf die Gegenfahrbahn. Der Fahrer des Streufahrzeuges konnte dem entgegenschleudernden Fahrzeug nicht ausweichen. Der Kollege der Straßenmeisterei Herrenberg blieb unverletzt.

Zurück