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Ausgabe 02/10

Schwerer Unfall auf der B36

Am 23. August 2002 kam es auf der B36 bei Memprechtshofen zu einem schweren Unfall im Arbeitsbereich unserer Kollegen, die mit Mäharbeiten am Strassenrand beschäftigt waren. In einem Kurvenbereich wartete bereits ein Kleinlaster darauf, dass er weiterfahren konnte. Der mit zu hoher Geschwindigkeit auf die Arbeitsstelle zufahrende Autofahrer verkannte die Situation und stiess mit einem entgegenkommenden Laster zusammen. Der 21 – jährige Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle, glücklicherweise sind unsere Kollegen in das Unfallgeschehen nicht unmittelbar verwickelt worden.  Bild 1

Unfall auf der A14

von Thomas Lieb

„Am Mittwoch hätte der Junge seinen Meisterbrief erhalten“

Auf der A14 zwischen Grimme und dem Dreieck Nossen gehen 25 Strassenwärter der Autobahnmeisterei Döbeln einer gefährlichen Arbeit nach.

Peter Schneider macht einen geknickten Eindruck. Der stellvertretende Chef der Autobahnmeisterei Döbeln hat seine Hände tief in den Hosentaschen vergraben, sein Blick ist leer. “Wissen Sie, so ein Unfall, geht nicht spurlos an einem vorüber. Wir haben einen jungen Kollegen verloren, müssen aber trotzdem zur Tagesordnung übergehen – was bleibt uns schon übrig... „Über das Unglück vom Montag mag von den orangenen Arbeitern niemand reden. Der Tod wird verdrängt, nicht verarbeitet. Zu deutlich ist die Gewissheit, dass es einen jederzeit selbst erwischen kann. Die meisten Mitarbeiter sind jetzt draussen. Draußen – das ist die Arbeitsstelle der 25 Döbelner Strassenwärter. Die 52 Kilometer lange Teilstrecke der A14 zwischen Grimma und dem Dreieck Nossen. Der Junge war 25 und ausgelernter Strassenwärter. Am Mittwoch hätte er seinen Meisterbrief erhalten. Peter Schneider winkt ab und dreht sich weg....  Unterwegs auf der A14 in Richtung Leising erzählt er, was die „Orangenen“ Tag für Tag zu leisten haben. „Viele Autofahrer verstehen es nicht. Eine Autobahn ist wie ein komplexes grosses Grundstück. Das muss unterhalten und gepflegt werden. Fahrbahnerhaltung, Entwässerung, Grünpflege und und und. Bist du hinten fertig, fängst du vorn wieder an.“

Wenige hundert Meter weiter steht Schneiders Kollege Frank Größler. Einer der erfahrenen Strassenwärter. Er ist seit 1982 dabei. Heute sichert er mit einem der sechs Gross - Lkw der Autobahnmeisterei eine Wanderbaustelle zwischen Leising und Strocken ab. Wohl war ihm dabei noch nie. „Aber es muss ja sein. Und wenn die Autofahrer geistesanwesend sind, passiert auch nichts“, versucht er die Umstände gelassen zu sehen. Bedrohlich, dieses Gefühl zwischen Grünstreifen und Fahrbahn zu stehen. Es zischt und pfeift von allen Seiten. Das Unterhalten fällt schwer – das eigene Wort ist kaum zu verstehen. „Am schlimmsten sind die Kraftfahrer, die den Tempomat einschalten, Zeitung lesen oder einfach mal einschlafen während der Fahrt. Wir haben hier viel gesehen – Dinge, ausserhalb jeglichen Vorstellungsvermögens“, berichtet der Chef.

Frank Größler und Peter Schneider schauen zu, wie ein Untersuchungsfahrzeug die Kanäle unter der A14 inspiziert. Eine Kamera liefert Bilder von der Schäden und zeigt, was repariert werden muss. Unter der Fahrbahn ist es nicht gefährlich, nur etwas dunkel und feucht. Oben geht es mit knapp  100 Kilometer pro Stunde an den rot – weissen Absperrkegeln vorbei. Ein schwarzer Audi hat locker 60 Sachen mehr drauf und rast hupend durch die Baustelle – Schneider schüttelt nur den Kopf und geht zu seinem Wagen zurück. „Tages- und Wanderbaustellen sind die Schlimmsten. Die Absicherungen, die wir nach gesetzlichen Richtlinien aufstellen und der gesunde Menschenverstand sind unser einziger Schutz.“ Bei mehreren tausend vorbeifahrenden Autos eine Versicherung ohne jegliche Garantie.

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Ausgabe 03/01

 

Schwerer Unfall auf der A4

Am 4. November 2002 kam es auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Reichshof - Bergneustadt und Gummersbach Wiehl kurz vor der Alpetalbrücke zu einem folgenschweren Unfall. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, zwei Kollegen der Autobahnmeisterei Overath wurden überaus schwer verletzt. Die Kollegen waren mit Arbeiten im Böschungsbereich beschäftigt. Die Arbeitsstelle war nach Feststellungen der Polizei ordnungsgemäss abgesichert. Aus nicht geklärter Ursache fuhr ein LKW nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Fahrzeug der Autobahnmeisterei zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls schob der LKW das Fahrzeug der Meisterei ca.20 Meter weiter in die Böschung ab. Unachtsamkeit oder Übermüdung könnten die Ursache gewesen sein. Unsere Kollegen mussten zur Behandlung in das Krankenhaus gebracht werden. Etwa 30 Feuerwehrleute, Rettungsfahrzeuge, Polizei und zur Hilfe geeilte Kollegen waren länger als eine Stunde damit beschäftigt, die Verletzten zu bergen und die Unfallstelle zu räumen. Wieder zeigt sich, wie gefährlich die Arbeit für den Strassenunterhaltungsdienst im Verkehrsraum auch bei ordnungsgemässer Absperrung ist. Bild 1+2

 

Glück gehabt

Kollegen der Autobahnmeisterei Weißkirchen waren am 28. Oktober 2002 auf der A3 mit Arbeiten im Böschungsbereich beschäftigt. Ein Sattelzug streifte aus Unachtsamkeit zunächst den Vorwarnanhänger auf dem Standstreifen, und als er sein Fahrzeug nach links zog, streifte er auch noch das Fahrzeug der Meisterei. Der Fahrer der Meistereifahrzeuges musste verletzt ins Krankenhaus transportiert werden. Insgesamt verlief der Unfall glimpflich.  Bild 3

 

 

Unfall bei Absicherungsarbeiten

von Torsten Lange

Am Dienstag, dem 19. November 2002, war ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Elmshorn auf der Bundesautobahn 23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd und Lägerdorf in Fahrtrichtung Hamburg beauftragt, einen Vermessungstrupp auf der Standspur abzusichern. Der Lastkraftwagen stand mit dem Warnleitanhänger komplett auf der Standspur, und die Sicherungseinrichtungen am Lkw und dem Warnleitanhänger waren eingeschaltet. Gegen 11 Uhr fuhr ein 7,5-t - Lkw ungebremst auf den Warnleitanhänger, schleifte an dem Fahrzeug der Autobahnmeisterei entlang, um dann vor dem Sicherungswagen der Autobahnmeisterei in den Böschungswall zu fahren. Der Kollege der Autobahnmeisterei Elmshorn, der sich zum Zeitpunkt des Aufpralls im Fahrzeug befand, wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Sicht auf das Sicherungsfahrzeug nicht beeinträchtigt und die Fahrbahn war trocken. Die Autobahn musste mehrere Stunden halbseitig gesperrt werden.

Ausgabe 03/02

Schwer verletzt auf der L124

Ein Kollege der Autobahnmeisterei Köln war als Vorwarnposten vor einer Arbeitsstelle im Verkehrsraum eingesetzt. Der Fahrer eines PKW bremste stark wegen nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit. Dadurch kam ein nachfolgendes Fahrzeug von der Fahrbahn ab und erfasste unseren Kollegen. der danach zwischen Schutzplanke und Fahrzeug eingeklemmt wurde und sich starke Prellungen und Knochenbrüche zuzog. Die Polizei stellte ein ordnungsgemässes Verhalten der Beschäftigten des Strassenbetriebsdienstes fest.

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Ausgabe 03/03

Hilfsbereitschaft mit dem Leben bezahlt.

Ein 54 – jähriger Arbeiter der Autobahnmeisterei Fischbach wurde bei einem Unfall auf der Berliner Autobahn getötet. Der Mann war bei Arbeiten auf der A9, Richtung Berlin, kurz vor der Anschlussstelle Lauf – Süd von einem Auto erfasst worden. In Höhe Lauf – Süd beseitigten Mitarbeiter der Autobahnmeisterei eine Ölspur auf der rechten Fahrspur, ihr 54 – jähriger Kollege bildete mit seinem blinkenden Dienstfahrzeug 500 Meter vor der Ausfahrt Lauf - Süd den

Vorwarnposten auf der Standspur. Ein Ford – Escort – Fahrer aus dem Raum Bayreuth fuhr auf der Linken Fahrspur und bemerkte offenbar zu spät, dass sich der Verkehr wegen der Baustelle vor ihm verlangsamte. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, zog er genau in Höhe des Sicherungspostens sein Auto nach links und streifte die Mittelschutzplanke. Der Ford blieb beschädigt auf dem Mittelstreifen stehen. Der Mann stieg aus und lief entlang der Mittelleitplanke zur Anstossstelle zurück. Der 54 – jährige Strassenarbeiter am Standstreifen hatte den Unfall beobachtet und wollte die Autobahn überqueren, vermutlich um dem Verunglückten zu helfen oder die Unfallstelle abzusichern und tastete sich langsam auf die Fahrbahn vor. Ein 19 – jähriger Skoda – Fahrer aus Thüringen erkannte die Unfallsituation vor ihm zu spät. Um seinerseits einen Unfall zu vermeiden, wich der junge Mann mit seinem Wagen nach rechts aus und erfasste den Arbeiter, der noch auf der rechten Fahrspur stand. Der 54 – jährige wurde durch die Luft geschleudert und blieb mit schweren Kopfverletzungen auf der Fahrbahn liegen. Er wurde noch mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Erlangen gebracht, wo er wenig später starb. Die Autobahn musste eine Stunde komplett gesperrt werden. Sachverständige untersuchten währenddessen die Unfallstelle. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau bis zurück zur Ausfahrt Fischbach.

03.04

Ausgabe 03/04

von Hans-Werner Schmidt

Am 19. Februar 2003 waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rangsdorf mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Trotz ordnungsgemässer Absicherung kam es gegen 12.00 Uhr zu einem Auffahrunfall, bei dem der Schilderwagen und ein LKW der Autobahnmeisterei beschädigt wurden. Am PKW des Verursachers entstand Totalschaden. Glücklicherweise gab es bei diesem Unfall keine Verletzten. Auf der BAB 115 bildete sich zeitweilig ein Stau bis ca. 2 km Länge.

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