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Ausgabe 02/02

Unfall auf der Staatsstrasse 2084

von Karl-Heinz Weiß

Am 12. Dezember 2001 kam es auf der Staatsstrasse 2084 zu einem Unfall, als die Fahrerin eines PKW auf ein Meistereifahrzeug auffuhr. Kollegen der SM Ampfing waren mit der Aufstellung von Verkehrszeichen beauftragt. Das Meistereifahrzeug mit angekoppeltem Hänger war mit Rundumleuchten gesichert, die Baustelle war ordnungsgemäss beschildert. Die Fahrerin erkannte vermutlich das Meistereifahrzeug zu spät und rammte den Anhänger, der durch den Aufprall in ein angrenzendes Feld geschleudert wurde. Ein zwischen dem Fahrzeug und dem Anhänger stehender

Kollege zog sich Brüche im Bereich des Beckens zu und musste in das Krankenhaus eingeliefert werden. Ein weiterer Kollege hatte sich aus dem Fahrzeugbereich entfernt, um einen Telefonanruf entgegenzunehmen. Er blieb unverletzt.        Bild 1

 

Unfall auf der B 433 n

von Peter Stark

Am 2. Januar 2002 kam es auf der Bundesstrasse 433 n, die zum Bereich der Autobahnmeisterei Othmarschen gehört, zu einem Unfall, als Kollegen mit Reinigungsarbeiten beschäftigt waren. Der Fahrstreifen war mit einem Absperrhänger gesichert. Ein PKW fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Absperrhänger, der herumgeschleudert und 10 Meter versetzt wurde. Der in einem Gerätekasten befindliche Akku für die Lichtsteuerung wurde aus dem Kasten gerissen und über eine Betongleitwand in den Gegenverkehr geschleudert. Kein Verkehrsteilnehmer wurde verletzt. Die Kollegen befanden sich nicht in der Nähe des Fahrzeugs.

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Ausgabe 02/03

Schwerer Unfall auf der A81

Am 8. Januar 2002 kam es auf der A81 zu einem schweren Auffahrunfall, bei dem vier Personen verletzt wurden. Sechs Kollegen der Autobahnmeisterei Herrenberg waren damit beschäftigt, Gehölz zu beschneiden. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäss abgesperrt. „Meine Kollegen hatten sehr viel Glück, dass der Laster nach links geschert ist. Wäre er nach rechts zu dem Meistereifahrzeug gefahren, wäre es schlimm geworden“, äusserte sich Klaus Konrad, Kollege aus der Autobahnmeisterei Herrenberg               Bild 1.

 

Kollege auf der A4 schwer verletzt

Zu einem schweren Arbeitsunfall kam es am Vormittag des 19.Dezember 2001, als ein Kollege der Autobahnmeisterei Overath im Landesverband NRW schwer verletzt von seinen Kollegen auf einer Verzögerungsspur der A4 entdeckt wurde. Die Kollegen der AM Overath waren mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Bis zum Redaktionsschluss konnte der Unfallhergang nicht aufgeklärt werden. Unbeantwortet ist bisher die Frage, ob der verunglückte Kollege zunächst von einem Verkehrsteilnehmer angefahren und danach gegen das Meistereifahrzeug geschleudert wurde. Die Vermutungen gehen auch dahin, dass der verunglückte Kollege einen umgestürzten Leitkegel aufstellen wollte und dabei von einem überstehenden Bauteil

 eines LKWs erfasst und gegen das Meistereifahrzeug geschleudert wurde. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Nach der Behandlung am Unfallort wurde der Kollege mit einem Hubschrauber in das Klinikum Köln transportiert. Die Polizei stellte fest, das die Arbeitsstelle ordnungsgemäß abgesichert und auffällig als Arbeitsbereich für die Verkehrsteilnehmer gekennzeichnet war.     Bild 2

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Ausgabe 02/04

von Peter Weihrauch

Am 19. Februar 2002 kam es auf der B 173, die zum Bereich der Strassenmeisterei Werdau gehört, zu einem Unfall, als Kollegen mit dem Häckseln von Baumrückschnitt beschäftigt waren. Zwei Schwerverletzte und Kollege der Strassenmeisterei Werdau mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Es kam zu erheblichem Sachschaden. Der Mazda des Unfallverursachers wollte mit stark überhöhter Geschwindigkeit an dem Fahrzeug der Strassenmeisterei Werdau vorbeifahren und stiess mit einem entgegen kommenden Fahrzeug der Wasserwerke zusammen. Danach wurde der Mazda

gegen den Häcksler der Meisterei geschleudert und klemmte den dort tätigen Kollegen ein. Der Unfallverursacher war beim Aufprall nicht angegurtet. Drei Stunden lang war die B 173 am Unfallort voll gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren Lichtentanne und Schönfels waren dort im Einsatz um die Verletzten zu bergen.      Bild 1

 

Kollege durch Auffahrunfall verletzt

Am 06. Februar 2002 kam es auf der A45 in Höhe von Langgöns zu einem Auffahrunfall, als ein Lastzugfahrer eine ordnungsgemäss abgesicherte Kehrmaschine der AM Reiskirchen streifte und an die Außenschutzplanke drückte. Der Fahrer der Kehrmaschine befand sich im Böschungsbereich, der mitfahrende Kollege der Autobahnmeisterei wurde auf dem Beifahrersitz durch das Herumschleudern der Kehrmaschine verletzt. Er erlitt erhebliche Prellungen. Der Fahrer des Sattelzuges, der ebenfalls verletzt wurde, gab nach dem Unfall an, dass er beim Anstecken einer Zigarette unachtsam gewesen sei.

 

Kollege angefahren und durch die Luft Geschleudert

Am 06. März 2002 kam es in der Nacht zu einem schweren Unfall. Ein Kollege der SM Offenbach wollte einen Tierkadaver, der auf der B 3 in der Nähe von Sachsenhausen lag, entfernen, als er von einem Fahrzeug erfasst und durch die Luft geschleudert wurde. Der Fahrer des PKW beging Fahrerflucht und lies den verletzten auf der Fahrbahn liegen. Später stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer alkoholisiert war und den Führerschein bereits wegen seiner Alkoholdelikte verloren hatte. Durch einen glücklichen Umstand kümmerte sich ein Taxifahrer um den Verunglückten. Die behandelnden Ärzte stellten fest, dass der Taxifahrer dem Verunglückten durch Herbeiholen der Hilfsdienste das Leben gerettet habe. Unser Kollege trug die vorgeschriebenen Warn- und Schutzkleidung und er hatte sein Fahrzeug durch Rundumleuchten und Warnblinklicht kenntlich gemacht. Auch in diesem Falle stellt sich wieder die Frage, ob es verantwortet werden kann, dass Mitarbeiter des Straßenunterhaltungsdienstes nachts alleine ein Fahrzeug führen. Wäre an wenig befahrener Strecke kein Verkehrsteilnehmer auf den Verletzten aufmerksam geworden, dann wäre an dieser Stelle über einen Todesfall zu berichten.

Ausgabe 02/06

Unfall auf der A23

Am 21. Mai 2002 waren zwei Kollegen aus der AM Elmshorn mit ihrem Unimog auf der BAB 23 zwischen den Anschlussstellen Hohenfelde und Horst, in Fahrtrichtung Hamburg auf der Standspur mit Mäharbeiten beschäftigt. Gegen 10.53 Uhr streifte ein Sattelzug aus den Niederlanden den mitgeführten Warnleitanhänger und prallte anschliessend gegen den Aufbau (Mulag). Dieser schob sich gegen das Führerhaus des Unimog. Einer der beiden Kollegen aus der AM Elmshorn wurde bei dem Aufprall leicht verletzt, ebenso der Fahrer des Lastkraftwagens. Der Sachschaden beträgt 300.000 Euro. Als Unfallursache wird vermutet, dass dem Fahrer die Sicht auf die Arbeitsmaschine von einem Lastkraftwagen genommen worden ist.

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Ausgabe 02/07

Kollege kam ums Leben

Am 13, Juni 2002 kam es auf der A3 Frankfurt in Richtung Oberhausen kurz vor der Ausfahrt Königsforst zu einem folgenschweren Unfall. Dabei wurde ein Kollege von uns getötet. Ein Sattelzug aus Luxemburg war aus bisher ungeklärten Gründen in eine gesicherte Arbeitsstelle gefahren und dort auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei St. Augustin geprallt. Dabei schleuderte der im Arbeitseinsatz befindliche Fugenvergusskocher über die Fahrbahn. Der Fugenvergusskocher setzte beide Fahrzeuge in Brand. Unser 30jähriger Kollege wurde vom heissen Teer übergossen und starb noch am Unfallort. Die anderen Kollegen erlitten einen Schock. Der Lkw-Fahrer wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle war ordnungsgemäss abgesichert.

Ausgabe 02/09

Unfall auf der B9

von Walter Appel

Am 17. Juli 2002 kam es auf der B9 zwischen Germersheim und Speyer zu einem Verkehrsunfall. Die Kollegen der Strassenmeisterei Speyer waren mit Mäharbeiten auf dem Mittelstreifen beschäftigt, als der Fahrer eines Lieferwagens gegen das auf dem Standstreifen fahrende Sicherungsfahrzeug fuhr. Dabei wurde der Motorwagen (MTW), der den Vorwarnanhänger zog, auf das Bankett gedrückt und schwer beschädigt. Der Fahrer des MTW´s kam mit dem Schrecken davon. Der Fahrer des total beschädigten Lieferwagens wurde leicht verletzt. Er gab an, dass er gerade am Radio einen Sender suchte und deswegen unaufmerksam war. Die Baustelle war zum Zeitpunkt des Unfalls ordnungsgemäss abgesichert.              Bild 1

 

Unfall auf der A3

von Erwin Kleinlein

Am 1. August 2002 fuhr ein 12Tonner aus zunächst ungeklärter Ursache ungebremst auf das Fahrzeug der Autobahnmeisterei Geiselwind. Zwei Kollegen der Autobahnmeisterei waren mit Mäharbeiten im Böschungsbereich beschäftigt. Der LKW mit  Chemnitzer Kennzeichen

musste mit einem Spezialkran aus der Böschung gehoben und abtransportiert werden. An Unimog, Mulag Mähgerät und Warnleitanhänger entstand Totalschaden. Unsere Kollegen kamen mit leichten Verletzungen davon.                               Bild 2

 

Unfall auf der A8

Am 15. Juli 2002 kam es auf der A8 München / Salzburg in einer Baustelle zu einem schweren Unfall. Ein Möbelaster fuhr fast ungebremst in den Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei Holzkirchen. Es darf angenommen werden das der Fahrzeugführer alle Warnhinweise unbeachtet lies. Er blieb unverletzt, sein Beifahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt, und verstarb noch am Unfallort. Ein weiterer Beifahrer der sich in der Schlafkoje befand. Wurde schwer verletzt. Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei waren in der nähe mit Brückenarbeiten beschäftigt. Und an dem unmittelbaren Unfallgeschehen glücklicherweise nicht beteiligt.

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