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Ausgabe 00/09

Unfall auf der A 9

Am 21. Juni 2000 kam es auf der A 9 in Fahrtrichtung Berlin in Höhe der Anschlussstelle Lauf - Süd zu einem schweren Unfall. Die Fahrerin eines PKWS überholte zwei Fahrzeuge und zog dann ihren Wagen auf die Standspur. Dort parkte ein Mähfahrzeug der Autobahnmeisterei Fischbach. Der Fahrer hatte gerade das Fahrzeug verlassen. Die Fahrerin stürzte mit ihrem Fahrzeug in die Böschung und verstarb noch am Unfallort. Das Fahrzeug der AM wurde erheblich beschädigt. Ein Mitarbeiter der AM erlitt einen Schock und musste im Krankenhaus behandelt werden. Bild 1

 

Unfall auf der A 1

von Jürgen Mayer, Niederscheidweiler

Eine französische Sattelzugmaschine mit beladenem Auflieger  (1 Stahlrolle mit Gewicht von ca. 20 Tonnen) befuhr die rechte Fahrspur der A 1 zwischen den Anschlussstellen Salmtal und Wittlich in Richtung Koblenz. Kurz vor der Ausfahrt Wittlich löste sich die Gurt und Kettenverspannung der Stahlrolle, so dass diese ungesichert auf der Ladefläche des Aufliegers ins Rutschen geriet. Der Sattelzug kam hierdurch ins Schleudern und der Fahrer verlor die Kontrolle über sein  Gefährt. Der

Sattelzug fuhr nach rechts von der Fahrbahn auf die Standspur und stiess dort gegen einen MTW mit Vorwarnabsicherungsanhänger, der als zweites Fahrzeug einer Absicherungskolonne zur Absicherung einer Wanderbaustelle fuhr. Nach dem Anstoss fiel die Stahlrolle auf die Fahrbahn und rollte quer über beide Fahrbahnen. An einer Brückenpfeiler kam die Rolle zum Stillstand. Der Sattelzug blieb schwer beschädigt in der angrenzenden Böschung liegen. MTW und Absicherungsanhänger der AM Wittlicher wurden total zerstört. Der Fahrer des MTW der AM Wittlich wurde mit schweren Verletzungen ins Wittlicher Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Kollege und der Fahrer des französischen LKWs erlitten leichte Verletzungen. Die A 1 Richtung Koblenz musste sechs Stunden gesperrt werde. Bild 2

 

Unfall auf der L348

Am 14. August 2000 kam es auf der L 348 vor Baumholder zu einem schweren Auffahrunfall. Ein LKW fuhr ungebremst in ein Mähfahrzeug der Straßenmeisterei Birkenfeld. Der Fahrer des LKWs sowie der Fahrer des Meistereifahrzeuges wurden schwer verletzt, der Beifahrer des Meistereifahrzeuges wurde leicht verletzt. Bei dem Auffahrunfall verkeilten sich die Fahrzeuge so stark, dass schwere Hebekräne an den Unfallort gerufen werden mussten. Das Meistereifahrzeug war ordnungsgemäß abgesichert. Die Unfallstrecke musste vier Stunden wegen Bergungsarbeiten gesperrt werden.

 

Unfall auf der A61

Am 16. August 2000 kam es auf der A 61 vor dem Autobahnkreuz Kerpen in Fahrtrichtung Koblenz zu einem schweren Auffahrunfall. Eine Autofahrerin fuhr aus ungeklärten Gründen ungebremst auf eine Absperrtafel der Autobahnmeisterei Köln. Die Autofahrerin schob nach dem Zusammenprall die Absperrtafel auf den vorherfahrenden LKW. Die Baustelle war ordnungsgemäss abgesichert. Drei Kollegen aus der Autobahnmeisterei erlitten Verletzungen durch austretende Batteriesäure und umherfliegende Fahrzeugteile. Die Autofahrerin und ihr Beifahrer wurden schwer verletzt. Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

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Ausgabe 00/10

Unverletzt durch einen Sprung in den Straßengraben

Auf der B252 kam es am 11. Juli 2000 zu einem Unfall, als ein Lastwagen auf ein Fahrzeug der Meisterei Peckelsheim auffuhr. Durch zu geringen Sicherheitsabstand war vermutlich dem Fahrer des Lastkraftwagens die Sicht versperrt. Als ein vorausfahrendes Fahrzeug dem Unterhaltungsfahrzeug auswich, konnte der auffahrende Lkw nicht mehr ausweichen. Der Fahrer des Unterhaltungsfahrzeuges wollte gerade in sein Fahrzeug einsteigen, als er das Unfallgeschehen auf sich zukommen sah. Durch einen beherzten Sprung in den Straßengraben rettete er sich. In dem Meistereifahrzeug saß bereits ein Kollege, der durch den Zusammenstoss mit dem Lkw in das angrenzende Feld geschleudert wurde. Das Meistereifahrzeug überschlug sich, der Kollege im Fahrzeug wurde schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Bild 1

 

Führte unzureichende Absicherung zum Unfall?

Am 21. August 2000 kam es auf der B474 zwischen Coesfeld und Lette zu einem schweren Unfall, als eine 21 jährige Kraftfahrerin ungebremst in die Front einer Firma raste. Das Baufahrzeug war in einer wandernden Baustelle eingesetzt und vermutlich ungenügend abgesichert. Die Polizei sprach davon, dass der Warnhinweis zu nahe an der Baustelle stand. Dadurch hätte die Kraftfahrerin vermutlich nicht rechtzeitig Bremsen ausweichen können. Schwerverletzt wurde die Frau nach Münster gebracht. Dort verstarb sie wenige Stunden später. Bild 2

Ausgabe 00/12

Zwei Kollegen schwer verletzt

von Rainer Jachan

Am 16. November 2000 ereignete sich auf der A 7 im Bereich der AM Göttingen ein schwerer Unfall. Zwei Straßenwärter waren mit der Einrichtung einer Tagesbaustelle auf dem linken von drei Fahrstreifen beschäftigt. Trotz aufgestellter Vorwarnung und Geschwindigkeitsbeschränkung prallte ein Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit auf die weithin sichtbare Absperrtafel. Die beiden Mitarbeiter wurden ebenso wie der Fahrer des Pkw schwer verletzt und auf die Intensivstationen verschiedener Krankenhäuser eingeliefert. Die Erstversorgung bis zum Eintreffen von Rettungshubschrauber und Notarzt nahmen Kollegen der AM vor. Im Rahmen der Tagesbaustelle sollten Grünpflegearbeiten im Mittelstreifen durchgeführt werden. Die Werte der Statistik sind deutlich: 1997 wurden in Niedersachsen 13 Straßenwärter verletzt, 1998 waren es 10 und 1999 waren es 11. Bild 1

 

Schwer und Leichtverletzter

Am 23. Oktober 2000 kam es auf der A 1 zwischen den Anschlussstellen Mehren und Manderscheid zu einem schweren Unfall. Ein leerer Weintransporter befuhr die rechte Fahrspur in Richtung Trier.

Ein Fahrzeug mit Vorwarnanhänger der Autobahnmeisterei Wittiich hielt ordnungsgemäss in einer leichten Linkskurve auf der Standspur zur Absicherung einer Wanderbaustelle. Zu Beginn dieser leichten Linkskurve kam der Lastzug von der Fahrbahn ab und stiess seitlich mit dem Fahrzeug der Autobahnmeisterei zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lastzug nach rechts um die eigene Achse geschleudert, kippte um und kam quer auf beiden Fahrstreifen und dem Standstreifen liegend zum Stillsand. Das Fahrzeuggespann der AM Wittlich wurde durch die Kollision um die eigene Achse gegen die Schutzplanken geschleudert, wobei der Anhänger abgerissen wurde. Auf Grund der Unfallspuren und der Zeugenaussagen vor Ort besteht der Verdacht, dass der Fahrer des LKW am Steuer einschlief. Beim Unfall wurde der Fahrer des Weintransporters schwer und ein Mitarbeiter der AM leicht verletzt, Sachschaden 300 000, DM. Die Autobahn A 1 war in Richtung Trier drei Stunden lang gesperrt. Bild 2

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Ausgabe 01/02

Sattelzug raste auf Stauende

Ein Polnischer Sattelzug raste nahezu ungebremst in die Absicherung auf der A81 zwischen den Anschlussstellen Sulz und Empfingen. Bei dem Unfall wurde ein Kollege der Autobahnmeisterei Rottweil verletzt. Die Verletzung hielt sich zum Glück in Grenzen, der Schaden an den Fahrzeugen belief sich nach Feststellungen der Autobahnpolizei auf nahezu 200000 DM. Unfallursache waren auch hier wieder Unachtsamkeit und nicht angepasste Geschwindigkeit.

Ausgabe 01/04

Glück im Unglück

Kollegen der Autobahnmeisterei Werl waren am 12. Februar 2001 auf der A 44 in Fahrtrichtung Soest mit dem Unimog auf der Standspur mit dem Freischnitt beschäftigt. als ein Autotransporter ungebremst auf das Meistereifahrzeug auffuhr. Nach ersten Stellungnahmen ist das Unfallgeschehen auf nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit und Unachtsamkeit zurückzuführen. Zwei  Kollegen wurden bei diesem Unfall verletzt, der Fahrer des Transporters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Bild 1

Unfallwagen stürzte auf Fahrbahn

Zu einem spektakulären Unfall kam es am 12. Januar 2001 ebenfalls auf der A 44, als ein 88jähriger Fahrer mit seinem Fahrzeug von einer Brücke auf die Autobahn stürzte. Der Fahrer war mit seinem Fahrzeug ins Schleudern geraten und schoss zwischen Brückengeländer und Buschwerk hindurch auf die darunter liegende Fahrbahn. In nur geringer Entfernung passierte ein Kollege mit dem Streckenwartfahrzeug die Standspur, als das Fahrzeug „aus heiterem Himmel" ca. 30 Meter vor ihm auf die Fahrbahn stürzte. Die ansteigende Brückenleitplanke hatte dem Fahrzeug als „Startrampe" gedient. Reifglätte soll die Ursache gewesen sein. Die Fahrerzelle blieb unbeschädigt, der Fahrer nahezu unverletzt. Heranfahrende Fahrzeuge wichen geistesgegenwärtig aus. Ungewöhnliches Glück im Unglück! Bild 2

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