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Ausgabe 00/06
Erneut grosses Glück gehabt
Am 29. April 2000 kam es auf der A81 zu einem schweren Unfall unter Beteiligung von Kollegen und Fahrzeugen der Autobahnmeisterei Herrenberg. Ein Lastzug scherte aus einer Kolonne auf den Standstreifen aus, um den vorausfahrenden Verkehr zu beobachten. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug der Autobahnmeisterei. Das Meistereifahrzeug wurde auf die Leitplanke geschoben, der Sattelzug kam im Böschungsbereich zum stillstand. Die Ladung, zigtausende Möbelscharniere, fielen auf die Fahrbahn. Der österreichische Fahrer des Lastzuges sowie Kollegen der Autobahnmeisterei erlitten nur leichte Verletzungen. In ein schweres Unfallgeschehen wurde ein Kollege aus der Autobahnmeisterei bereits vor fünf Jahren verwickelt gewesen. Er hatte nun erneut grosses Glück
Brand im Tunnel
Am 26. April 2000 fing im Emstunnel das Fahrzeug einer Autofahrerin Feuer. Die Frau die mit ihren beiden Kindern unterwegs war, bemerkte den Brand und rettete sich mit ihren Kindern zu Fuss zum Tunnelausgang. Schnell verbreitete sich beeisender Qualm in der Tunnelröhre. Ein Kollege der der Autobahnmeisterei Leer handelte schnell und beherzt. Er sperrte von Hand alle Fahrbahnen, noch bevor die automatischen Sicherungsanlagen ausgelöst wurden. Durch die Hitze im Tunnel sprangen die Fliesen von den Wänden. Der Schaden wird auf mehr als 200 000 DM geschätzt.
Unfall auf der A2
Am 27. April 2000 wurden zwei Kollegen der AM - Herford in einen schweren Unfall verwickelt. Während seiner Streckenkontrolle musste der Fahrer des Streckenwagens von der Standspur auf die Hauptspur wechseln, da vor ihm ein Vorwarnanhänger die weiterfahrt auf der Standspur verhinderte. Unser Kollege beobachtete durch den Spiegel den fliesenden Verkehr. Dabei fiel ihm ein Lkw auf, der sich dicht, ohne den Sicherheitsabstand einzuhalten, hinter einem anderen Fahrzeug befand und halb auf der Standspur fuhr. Der Lkw erfasste der Streckenwagen und schob diesen über den Schutzplankenabsenker. Der Streckenwagen wurde in die Mulde abseits der Fahrbahn geschleudert. Bei der Weiterfahrt erfasste der Lkw noch den Vorwarnanhänger und durchbrach dann die Schutzplanken. Unsere Kollegen blieben unverletzt und hatten Glück im Unglück. Für den Streckenwagen und den Vorwarnanhänger konnte nur noch der Totalschaden festgestellt werden. Der Fahrer des Lkw konnte nicht erklären, aus welchem Grunde er die Standspur befahren hatte. Bild 1
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