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Ausgabe 99/11   

Kollege bei Arbeitseinsatz tödlich verunglückt

Am 25. August 1999 kam es auf der A7 vor der Anschlussstelle Aalen-Oberkochen in Fahrtrichtung Ulm zu einem schweren Auffahrunfall. In einer ordnungsgemäss abgesicherten Arbeitsstelle am Rande der Fahrbahn wurde ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei Ellwangen von einem Sattelschlepper erfasst. Von dem zur Seite schleudernden Meistereifahrzeug wurden drei Kollegen schwer verletzt. Ein 40 jähriger Kollege der Autobahnmeisterei verstarb wenige Tage später an den schweren Verletzungen. Die Autobahnpolizei vermutete nach dem Unfall, dass der Sattelzug aus Unachtsamkeit des Fahrers mit seinem Gespann zu weit nach rechts aus der Fahrbahn ausgeschert war. Bild 1

Glück gehabt

Am 18. September 1999 kam es auf der A23 zwischen Längerdorf und Hohenfelde zu einem schweren Auffahrunfall, als ein Lkw-Fahrer auf das Fahrzeug der AM - Elmshorn auffuhr. Der Lkw stürzte um, der Kollege der AM - Elmshorn kam mit einem schweren Schock, der eine ambulante Behandlung erforderte glimpflich davon. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäss abgesichert. Unfallursache ist Unachtsamkeit und nicht angepasste Geschwindigkeit. Die Autobahn musste zwei Stunden zwischen Itzehoe - Süd und Hohenfelde in Richtung Süden gesperrt werden.   

Ausgabe 00/01

Folgenschwerer Arbeitsunfall

Am 22. November 1999 kam es auf der A7 in der Nähe der Abfahrt Hamburg - Walertshof vor dem Elbtunnel zu einem folgenschweren Unfall. Ein Kollege der AM - Otmarschen wurde so unglücklich zwischen Fahrzeug und Schutzplanke vor einem auffahrenden Fahrzeug eingeklemmt, dass er beide Beine verlor. Die Ursache des Unfalls war die nicht angepasste Geschwindigkeit eines Lkw-Fahrers, der das Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei rammte. Unser Kollege musste mit de m Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer Kollege erlitt einen schweren Schock bei dem Unfallgeschehen. Auch dieser Unfall führt uns wieder deutlich die nicht unerheblichen Gefahren des Berufsalltags und der Arbeit im Verkehrsraum ins Gedächtnis.

In Arbeitsstelle angefahren

Am 29. Oktober 1999 umfuhr ein Pkw - Fahrer auf der A4 kurz vor dem Autobahnende an der Anschlussstelle Wenden die Absperrung und steuerte sein Fahrzeug bis vor die noch nicht abgetrockneten Markierungsarbeiten. Ein Kollege der AM - Freudenberg versuchte den Pkw-Fahrer von der Weiterfahrt abzuhalten, weil die Markierungsfarbe noch nicht abgetrocknet war. Mit Beschimpfungen und Beleidigungen wurde unser Kollege aufgefordert, die Fahrbahn freizugeben. Der Pkw-Fahrer lenkte sein Fahrzeug auf den Kollegen zu und verletzte den Kollegen so, dass er einen Arzt aufsuchen musste. Das rücksichtslose Verhalten hat hoffentlich ein Gerichtliches Nachspiel.

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Ausgabe 00/03

Auffahrunfall im Sekundenschlaf

Am 22. Dezember 1999 kam es auf der BAB 93 zu einem folgenschweren Unfall. Kollegen aus der Autobahnmeisterei Schwandorf waren  damit beschäftigt, an Wildschutzzäunen Arbeiten durchzuführen. Ein Kollege fuhr mit eingeschalteten Blinkleuchten auf dem Standstreifen in Schrittgeschwindigkeit, als ein Kleinlaster das Meistereifahrzeug erfasste und es eine zwei Meter hohe Böschung hinabschob. Durch den Aufprall und das Umstürzen des Fahrzeuges wurde unser Kollege auf die Rückbank seines Fahrzeuges geschleudert. Dabei zog er sich schwere Rückenverletzungen zu. Die Bergung unseres Kollegen war schwierig, Feuerwehreinsatzkräfte mussten das Dach des Fahrzeuges aufschneiden, um ihn zu bergen.

Ausgabe 00/04

Am 16. Februar 2000 kam es auf der A 45 in Fahrtrichtung Giesen zu einem schweren Auffahrunfall, als ein Sattelzug ein Meistereifahrzeug erfasste und mit dem Sicherungsanhänger vor sich her schob. Zwei Kollegen erlitten Prellungen und andere Verletzungen. Sie wurden in das Krankenhaus eingeliefert. Die Kollegen waren damit beschäftigt, Hecken- und Büsche Abfall aus dem Randbereich der Fahrbahn aufzuladen. Der Fahrer des Sattelzuges teilte einem Mitarbeiter der Meisterei mit, dass er eingeschlafen sei. Bild 1

 

 

Zu einem weiteren Unfall kam es am 18.Januar 2000 auf der A31 Fahrtrichtung Oberhausen. Nach einem Überholmanöver verlor der Fahrer eines PKW-Transporters die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Er prallte auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei Dorsten, in dem sich zwei Kollegen befanden. Beide Fahrzeuge kamen im Böschungsbereich zum Stillstand. An dem Meistereifahrzeug waren die Sicherungseinrichtungen eingeschaltet. Bild 2

 

Ausgabe 00/05

Am 4. April 2000waren zwei Kollegen auf der A 23 zwischen Längerdorf und Hohenfelde in Fahrtrichtung Hamburg tätig. Sie waren damit beschäftigt, Löcher in den Betonplatten der Hauptfahrbahn zu vergießen. Die Arbeitsstelle war vorschriftsmäßig mit dem Vorwarnanhänger und der Hauptsicherung abgesichert, als ein Kleintrasporter ungebremst in den Sicherungsanhänger führ. Dabei wurde der Fahrer des Kleinlasters auf die Überholspur der Gegenfahrbahn geschleudert. Zum Glück konnten die Fahrzugführer auf der Gegenfahrbahn rechtzeitig anhalten. Die Mitarbeiter der Meisterei waren zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens im LKW, so dass ihnen nichts passierte. Bild 1

 

 

Schwerer Unfall auf der A10

Am 7. April 2000 waren Mitarbeiter der AM Rangsdorf damit beschäftigt, die Rinne zu kehren und die Einlaufschächte zu reinigen. Zwischen der AS Genshagen und Ludwigsfelde - West fuhr in Höhe der AS Ludwigsfelde - Ost ein 40t Sattelauflieger aus ungeklärter Ursache auf die Warntafel auf und zerstörte  diese vollkommen. Der als Zugmaschine eingesetzte

LKW wurde gegen die Schutzplanke gedrückt und stark beschädigt. Der aufgefahrene Lkw ging sofort in Flammen auf, dessen Fahrer blieb, wie durch ein Wunder, unverletzt. Der Fahrer der AM - Rangsdorf wurde am Kopf verletzt und erlitt ein Halswirbeltrauma. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wurde er nach Hause entlasse, bleibt jedoch mindestens zwei Wochen arbeitsunfähig. Die Autobahn wurde in Richtung Dreieck Podsdam voll gesperrt, die Aufräumungsarbeiten dauerten danach noch über sechs Stunden. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen und kilometerlangen Staus. Bild 2 

Ausgabe 00/06

Erneut grosses Glück gehabt

Am 29. April 2000 kam es auf der A81 zu einem schweren Unfall unter Beteiligung von Kollegen und Fahrzeugen der Autobahnmeisterei Herrenberg. Ein Lastzug scherte aus einer Kolonne auf den Standstreifen aus, um den vorausfahrenden Verkehr zu beobachten. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug der Autobahnmeisterei. Das Meistereifahrzeug wurde auf die Leitplanke geschoben, der Sattelzug kam im Böschungsbereich zum stillstand. Die Ladung, zigtausende Möbelscharniere, fielen auf die Fahrbahn. Der österreichische Fahrer des Lastzuges sowie Kollegen der Autobahnmeisterei erlitten nur leichte Verletzungen. In ein schweres Unfallgeschehen wurde ein Kollege aus der Autobahnmeisterei bereits vor fünf Jahren verwickelt gewesen. Er hatte nun erneut grosses Glück

Brand im Tunnel

Am 26. April 2000 fing im Emstunnel das Fahrzeug einer Autofahrerin Feuer. Die Frau die mit ihren beiden Kindern unterwegs war, bemerkte den Brand und rettete sich mit ihren Kindern zu Fuss zum Tunnelausgang. Schnell verbreitete sich beeisender Qualm in der Tunnelröhre. Ein Kollege der der Autobahnmeisterei Leer handelte schnell und beherzt. Er sperrte von Hand alle Fahrbahnen, noch bevor die automatischen Sicherungsanlagen ausgelöst wurden. Durch die Hitze im Tunnel sprangen die Fliesen von den Wänden. Der Schaden wird auf mehr als 200 000 DM geschätzt.

Unfall auf der A2

Am 27. April 2000 wurden zwei Kollegen der AM - Herford in einen schweren Unfall verwickelt. Während seiner Streckenkontrolle musste der Fahrer des Streckenwagens von der Standspur auf die Hauptspur wechseln, da vor ihm ein Vorwarnanhänger die weiterfahrt auf der Standspur verhinderte. Unser Kollege beobachtete durch den Spiegel  den fliesenden Verkehr. Dabei fiel ihm ein Lkw auf, der sich dicht, ohne den Sicherheitsabstand einzuhalten, hinter einem anderen Fahrzeug befand und halb auf der Standspur fuhr. Der Lkw erfasste der Streckenwagen und schob diesen über den Schutzplankenabsenker. Der Streckenwagen wurde in die Mulde abseits der Fahrbahn geschleudert. Bei der Weiterfahrt erfasste der Lkw noch den Vorwarnanhänger und durchbrach dann die Schutzplanken. Unsere Kollegen blieben unverletzt und hatten Glück im Unglück. Für den Streckenwagen und den Vorwarnanhänger konnte nur noch der Totalschaden festgestellt werden. Der Fahrer des Lkw konnte nicht erklären, aus welchem Grunde er die Standspur befahren hatte.      Bild 1

Ausgabe 00/07

von Dirk Kuckhoff

Düren LKW raste in Arbeitsgruppe

Am 16. Mai 2000 kam es gegen 11Uhr auf der A4 in Höhe der Anschlussstelle Düren in Fahrtrichtung Aachen zu einem Auffahrunfall. Kollegen der Autobahnmeisterei Düren wren im Mittelstreifen mit Mäharbeiten beschäftigt und hatten die Arbeitsstelle ordnungsgemäß mit einer Absperr- und Vorwarntafel abgesichert. Trotz aller Vorwarnhinweise streifte ein LKW vermutlich mit überhöter Geschwindigkeit die Absperrtafel und zertrümmerte diese ganz. Ein Kollege aus der Autobahnmeisterei Düren befand sich zum Zeitpunkt des Aufpralls noch im LKW. Er erlitt erhebliche Verletzungen und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

 

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Schwerer Unfall auf der A23

Am 20. Juni 2000 kam es auf der A23 bei Rellingen zu einem schweren Unfall an einer Wanderbaustelle. Ein Sattelschlepper aus dem thüringischen Erfurt, der in Richtung Hamburg unterwegs war, fuhr frontal auf eine auf dem Standstreifen arbeitende Kehrmaschine. Das Führerhaus des LKW wurde bei dem Aufprall völlig zurtrümert, der Fahrer zog sich Lebensgefährlich Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Hamburg gebracht werden. Unser Kollege aus der AM Elmshorn kam mit einem schrecken davon. Er hatte das Fahrzeug verlassen und hielt sich etwa 100 Meter entfernt im Böschungsbereich auf Bei dem Aufprall riss der Kraftstofftank des LKW auf. Umweltschäden konnten verhindert werden. Die Fahrbahn in Richtung Norden musste für zwei Stunden gesperrt werden. Bild 1

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