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Ausgabe 99/09
Selbst Hilfe über Handy gerufen
Am 22. Juni 1999 war ein Kollege aus der AM-Offenbach an dem Seitenstreifen der A3 in Richtung Köln mit Mäharbeiten beschäftigt. Ein Fahrzeug fuhr auf die Sperrwand des Meistereifahrzeuges auf und schob diese vor sich her. Dabei wurde unser Kollege schwer verletzt. Der Fahrer des Fahrzeuges blieb schockiert in seinem Fahrzeug sitzen. Weil unser Kollege über das Funkgerät im Meistereifahrzeug keine Verständigung herstellen konnte, betätigte er sein privates Handy um schnelle Hilfe herbeizurufen. Auf diesem Wege konnte ein hoher Blutverlust vermieden werden. Bild 1
Unfall auf der A7
Am 22. April 1999 waren unsere Kollegen der Autobahnmeisterei Fallingbostel auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg mit Fahrbahnausbesserungsarbeiten beschäftigt. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäss abgesichert. Ein Lkw-Fahrer, der nach eigenen Angaben in eine Strassenkarte geblickt hatte, fuhr auf den Sicherungsanhänger auf und verletzte einen Kollegen der Autobahmnmeisterei so, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bild 2
Unfall auf der A8
Am 20. Juli 1999 gegen 11:20 Uhr, ereignete sich auf der BAB 8 München- Salzburg ein schrecklicher Verkehrsunfall mittödlichen Ausgang. Ein 40jähriger Kollege der Autobahnmeisterei Siegsdorf blieb mit seinem Klein-LKW auf der Standspur in Fahrtrichtung Salzburg stehen, um Vermessungsarbeiten durchzuführen. Während er sein Führerhaus verliess, wurde er von einem herannahenden Sattelschlepper erfasst, mitgerissen und erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. Ein herbeigerufener Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber auf der Autobahn gelandet war, konnte dem Verunglückten nicht mehr helfen. Der Kollege des Verunglückten, der auf der Beifahrerseite ausstieg, kam mit einem schweren Schock ins Krankenhaus. Der Unfallverursacher, ein 30jähriger Kraftfahrer einer Firma aus der Oberpfalz, erlitt ebenfalls einen schweren Schock. Die Staatsanwaltschaft Traunstein beauftragte einen Sachverständigen mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens. Der verunglückte hinterlässt Frau und zwei Kinder. Bild 3
Unfall auf der A10
In der Nacht vom 16. zum 17. Juli 1999 sicherten Mitarbeiter der AM-Rangsdorf einen spanischen Pannen-LKW auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Ganshagen und Rangsdorf ab. Es handelt sich hier um einen 6streifugen Ausbau, die Geschwindigkeit ist freigegeben. Der rechte Fahrstreifen wurde mit einem Warnleitanhänger gesperrt, ca. 1000 Meter vorher erfolgte die Ankündigung der Spureneinschränkung und die Geschwindigkeitsreduzierung auf 100 km/h mittels Fahrbarer Vorwarntafel. Gegen 3:00 Uhr fuhr ein deutscher Lkw ungebremst auf den Warnleitanhänger auf. Der Warnleitanhänger wurde total zerstört, der Lkw wurde über die Schutzplanke geschoben, es kam zum Totalschaden. Der mit der Sicherung beauftragte Straßenwärter sah den Lkw im letzten Augenblick auf sich zukommen. Mit einem Sprung über die Schutzplanke rettete er sich und blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Bild 4
Unfall mit tödlichem Ausgang
von Andreas Braun
Am 10. Juni 1999 ereignete sich auf der B242 zwischen Alexisbad und Siptefelde ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang. Die Besatzung eines Streckenkontrollfahrzeuges der Strassenmeisterei Quedlinburg war mit Unterhaltungsarbeiten vor einem unbeschrankten Bahnübergang beschäftigt. Die beiden Kollegen befanden sich rechts vor dem
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