geastebuch_29
Unfälle 16 images

Ausgabe 99/06

Tödlicher Unfall

Am 17. Mai 1999 verunglückte auf der A57 in Fahrtrichtung Niederlande zwischen den Anschlussstellen Kleve und dem Grenzübergang ein Kollege aus der Autobahnmeisterei Rheinberg. Er stand mit seinem Fahrzeug auf dem Seitenstreifen, das gelbe Rundumlicht und die Warnblinkanlage waren eingeschaltet. Ein Kraftfahrer aus den Niederlanden verriss sein Fahrzeug, kam ins schleudern und erfasste den Kollegen auf dem Seitenstreifen. Der schnell eintreffende Notarzt konnte nur noch dessen Tod feststellen. Der Pkw-Fahrer wurde leicht und sein Beifahrer schwer verletzt. Auch dieser tragische Unfall hat sich voraussichtlich ereignet, weil ein Verkehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit nicht schell genug anpassen konnte.

 

bild1_99.06_klein
bild2_99.06_klein
99.08_klein
bild1_99.09_klein
bild2_99.09_klein
bild3_99.09_klein
bild4_99.09_klein
bild5_99.09_klein

 

Kollege schwer Verletzt

Auf dem Autobahnring München - Ost in Fahrtrichtung Nürnberg A99 kam es am 25. Februar 1999 zu einem schweren Unfall, als ein 18-Tonner-Lkw aus Österreich nahezu ungebremst auf ein Sicherungs-LKW der Autobahnmeisterei Hohenbrunn auffuhr. Das Sicherungsfahrzeug wurde etwa 35 Meter weit geschoben, bevor es im Grünstreifen zum stehen kam. Mitarbeiter des Unterhaltungsdienstes waren mit Arbeiten im Brückenbereich der A94 München Passau beschäftigt. Bei dem Unfall wurde ein Kollege der Autobahnmeisterei Hohenbrunn schwer verletzt. Er musste in ein nahes Krankenhaus transportiert und stationär behandelt werden. Bild 1

 

 

 

Glück gehabt

Am 20. Januar 1999 ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin ein Auffahrunfall, bei dem ein Meistereifahrzeug schwer beschädigt wurde. Vier Kollegen hatten gerade das Meistereifahrzeug aufgesucht um die Mittagspause zu beginnen, als ein Lkw das Meistereifahrzeug auf der Standspur streifte. Die Kollegen kamen mit dem Schrecken davon. Das Meistereifahrzeug war ordnungsgemäss abgesichert.             Bild 2

 

    

Ausgabe 99/08

Aufgefahren

Zu einem Auffahrunfall kam es auf der A61, als am 11. Juni 1999 ein 28jähriger  Pkw-Fahrer aus ungeklärter Ursache auf das stehende Fahrzeug der AM-Gau-Bickelheim auffuhr. Durch den Aufprall fing der Personenwagen sofort Feuer, der Fahrer konnte Dank Airbag mit leichten Verletzungen geborgen werden. Durch einen glücklichen Umstand hatten die Kollegen der AM das Fahrzeug kurz vor dem Unfall verlassen.

Ausgabe 99/09

Selbst Hilfe über Handy gerufen

Am 22. Juni 1999 war ein Kollege aus der AM-Offenbach an dem Seitenstreifen der A3 in Richtung Köln mit Mäharbeiten beschäftigt. Ein Fahrzeug fuhr auf die Sperrwand des Meistereifahrzeuges auf und schob diese vor sich her. Dabei wurde unser Kollege schwer verletzt. Der Fahrer des Fahrzeuges blieb schockiert in seinem Fahrzeug sitzen. Weil unser Kollege über das Funkgerät im Meistereifahrzeug keine Verständigung herstellen konnte, betätigte er sein privates Handy um schnelle Hilfe herbeizurufen. Auf diesem Wege konnte ein hoher Blutverlust vermieden werden. Bild 1

 

Unfall auf der A7

Am 22. April 1999 waren unsere Kollegen der Autobahnmeisterei Fallingbostel auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg mit Fahrbahnausbesserungsarbeiten beschäftigt. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäss abgesichert. Ein Lkw-Fahrer, der nach eigenen Angaben in eine Strassenkarte geblickt hatte, fuhr auf den Sicherungsanhänger auf und verletzte einen Kollegen der Autobahmnmeisterei so, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bild 2

 

Unfall auf der A8

Am 20. Juli 1999 gegen 11:20 Uhr, ereignete sich auf der BAB 8 München- Salzburg ein schrecklicher Verkehrsunfall mittödlichen Ausgang. Ein 40jähriger Kollege der Autobahnmeisterei Siegsdorf blieb mit seinem Klein-LKW auf der Standspur in Fahrtrichtung Salzburg stehen, um Vermessungsarbeiten durchzuführen. Während er sein Führerhaus verliess, wurde er von einem herannahenden Sattelschlepper erfasst, mitgerissen und erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. Ein herbeigerufener Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber auf der Autobahn gelandet war, konnte dem Verunglückten nicht mehr helfen. Der Kollege des Verunglückten, der auf der Beifahrerseite ausstieg, kam mit einem schweren Schock ins Krankenhaus. Der Unfallverursacher, ein 30jähriger Kraftfahrer einer Firma aus der Oberpfalz, erlitt ebenfalls einen schweren Schock. Die Staatsanwaltschaft Traunstein beauftragte einen Sachverständigen mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens. Der verunglückte hinterlässt Frau und zwei Kinder. Bild 3

 

Unfall auf der A10

In der Nacht vom 16. zum 17. Juli 1999 sicherten Mitarbeiter der AM-Rangsdorf einen spanischen Pannen-LKW auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Ganshagen und Rangsdorf ab. Es handelt sich hier um einen 6streifugen Ausbau, die Geschwindigkeit ist freigegeben. Der rechte Fahrstreifen wurde mit einem Warnleitanhänger gesperrt, ca. 1000 Meter vorher erfolgte die Ankündigung der Spureneinschränkung und die Geschwindigkeitsreduzierung auf 100 km/h mittels Fahrbarer Vorwarntafel. Gegen 3:00 Uhr fuhr ein deutscher Lkw ungebremst auf den Warnleitanhänger auf. Der Warnleitanhänger wurde total zerstört, der Lkw wurde über die Schutzplanke geschoben, es kam zum Totalschaden. Der mit der Sicherung beauftragte Straßenwärter sah den Lkw im letzten Augenblick auf sich zukommen. Mit einem Sprung über die Schutzplanke rettete er sich und blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Bild 4

 

Unfall mit tödlichem Ausgang

von Andreas Braun

Am 10. Juni 1999 ereignete sich auf der B242 zwischen Alexisbad und Siptefelde ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang. Die Besatzung eines Streckenkontrollfahrzeuges der Strassenmeisterei Quedlinburg war mit Unterhaltungsarbeiten vor einem unbeschrankten Bahnübergang beschäftigt. Die beiden Kollegen befanden sich rechts vor dem

 Streckenkontrollfahrzeug, dass mit zwei Rundumleuchten gesichert war. Eine Pkw-Fahrerin fuhr aus bisher ungeklärter Ursache ungebremst auf den Streckenwagen auf. Durch den Aufprall wurden die beiden Kollegen vom eigenen Fahrzeug erfasst und eine vier Meter tiefe Böschung heruntergeschleudert. Der Streckenwartkollege zog sich Schnittwunden im Gesicht und starke Prellungen an den Beinen zu. Er wurde in einem Wasserführenden Straßengraben geschleudert. Bevor eine Bewusstlosigkeit einsetzte konnte er sein Gesicht noch über den Wasserspiegel heben. Der andere Kollege stürzte mit dem Gesicht auf einen gefällten Baumstamm und zog sich so schwere Kopf und Hirnverletzungen zu. In der Klinik Magdeburg kämpften die Ärzte um sein Leben, an den schweren Verletzungen verstarb er Schließlich am 23. Juni 1999. Bild 5

 

bild6_99.09_klein
bild7_99.09_klein

 

Unfall auf der A61

Am 31. Mai 1999 kam es auf der A61 in Fahrtrichtung Ludwigshafen zu einem Unfall, als der Fahrer seines Fahrzeuges aus Unachtsamkeit von der Fahrbahn abkam und auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei Gau - Bickelheim auffuhr. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, dass Fahrzeug der Autobahnmeisterei wurde in die Böschung gedrückt. Durch den Aufprall wurden zwei Kollegen aus der Autobahnmeisterei Gau - Bickelheim leicht verletzt. Sie hatten Glück im Unglück. Bild 6

 

 

Getränkefahrzeug rammt Meistereifahrzeug

Am 31. Juli 1999 kam es auf der B12 zwischen Forstinning und Hohenlinden zu einem Auffahrunfall. Ein Getränkelaster mit Bier und Limonade beladen, fuhr ungebremst auf ein Fahrzeug der Meisterei Ebersberg. Ein Kollege der Meisterei war aus dem Fahrzeug gestiegen und mit Baggerarbeiten in der Nähe beschäftigt. Beide Fahrzeuge kippten um, 20 000 Flaschen lagen am Strassenrand. Es entstand lediglich Sachschaden. An den stundenlangen Reinigungsarbeiten waren Mitarbeiter der Meisterei, Feuerwehrkräfte aus den umliegenden Märkten sowie das THW eingesetzt. Fast 100 Personen versuchten die weit verstreute Ladung einzusammeln und für den Abtransport vorzubereiten. Bild 7

Zurück