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eingenickt. Ich als Kraftfahrer, der mit Florian Wulff im Meisterei-Lkw sass, spürten einen ohrenbetäubenden und scheppernden Schlag und das sich das Fahrzug mit mässiger Geschwindigkeit von Geisterhand bewegte. Teile flogen durch die Luft. Ich stemmte mich mit voller Kraft auf die Bremse, trotz angezogener Hand-Speicherbremse wurde das Fahrzeug ca. 20 Meter in den Graben geschubst. Ich sagte dann noch: „So Florian, das war´s.“ Nach dem Aufprall blickte ich zum Lkw des Spaniers und sah, dass dieser über dem Lenkrad zusammengesunken war. Sofort wurde der Betriebsfunk betätigt. Florian Wulff sprang dann aus dem Lkw. Bis zu diesem Zeitpunkt war eine Totenstille eingetreten, doch dann kamen schon Helfer. Florian sicherte sofort an der Unfallstelle die Fahrbahn ab. Da keine Verbindung zur Zentrale über Funk zustande kam, lief ich zur Notrufsäule, die ca. 20 Meter entfernt war. Von dort aus waren zur gleichen Zeit verschiedene Meldungen eingegangen – es gab ein totales Stimmengewirr. Es waren schon Rettungswagen und Feuerwehr bestellt. Sofort rannte ich zum spanischen Lkw und versuchte, dem Fahrer zu helfen, der mittlerweile sehr benommen zu sich kam. Und hilflos um sich blickte. Ich nahm den Fahrer in die Arme, dieser sagte nur wiederholt „Mamma - mia!“ Dann setzten wir den Leichtverletzten Fahrer in das Fahrzeug der Rohrnetzspüler, die das folgende Trümmerfeld vor sich fanden. Man vermutete im Trümmerfeld das Schlimmste, doch die Freude bei allen war sehr gross, dass man „nur“ ein paar Blessuren abbekommen hatte. Nach ca. 20 Minuten traf ein Rettungswagen ein und nahm den Spanier mit zur örtlichen Ambulanz. Zwischenzeitlich war auch die Berufsfeuerwehr aus Lübeck eingetroffen. Nachdem die Feuerwehr Ölbinder aufgetragen hatte, begannen die Aufräumarbeiten, die bis in die Nachmittagsstunden andauerten. Alles in allem war dieser Dreizehnte ein Glückstag für die beteiligten Personen.
Anmerkung der Redaktion: Dieser persönliche Bericht des Kollegen Geerdts zeiget erneut, wie gefährlich die Arbeit im Verkehrsraum ist.
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