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Ausgabe 98/02

Glück gehabt

Wieder kam es zu einem schweren Auffahrunfall an einer Arbeitsstelle im Verkehrsraum. Am 12. Januar 1998 führten Kollegen der AM - Rangsdorf Sanierungsarbeiten an einer Brücke aus. Der recht Fahrstreifen war ordnungsgemäss gesperrt. Die Sperrung war ca. 1000 Meter vor der Arbeitsstelle durch einen Vorwarnanhänger angekündigt. Obwohl die Sicherung deutlich war, fuhr ein Lkw aus bisher nicht bekannter Ursache ungebremst auf das Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei auf. Die Kollegen hatten Glück. Sie befanden sich nicht im Fahrzeug oder

in dessen Nähe, so dass es keine verletzten aus dem Kreise der Kollegen gab. Sie versorgten den im Fahrzeug eingeklemmten Lkw-Fahrer bis zum eintreffen des Notarztes. Die Verletzungen waren so stark, dass der Fahrer mit dem ADAC-Rettungshubschrauber in ein Berliner Krankenhaus geflogen werden musste. Kilometerlange Staus und erheblicher Sachschaden waren die Folgen dieses Unfalls.

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Ausgabe 98/04

Schwere Unfälle

Am 4. November 1997 Ereignete sich auf der BAB 9 in Fahrtrichtung Berlin, in Höhe des Kilometers 111, ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Sicherheitsfahrzeug der AM - Peißen und dem Fahrzeug eines anderen Verkehrsteilnehmers. Das Fahrzeug der Autobahnmeisterei mit Warnanhänger sicherte eine Arbeitsgruppe am linken Fahrstreifen beim Schlagen von Schneepfählen ab. Ein Lkw erkannte das Sicherungsfahrzeug zu spät und fuhr auf das Fahrzeug der AM auf Dabei wurde das Fahrzeug der AM auf die  andere Richtungsfahrbahn

geschoben. Ein Kollege der AM - Peißen musste verletzt aus dem Fahrzeug geborgen und in die Klinik gebracht werden. Der Fahrer des auffahrenden Fahrzeuges musste aus seinem Fahrzeug durch die Feuerwehr betreut werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Bild 1

Ein weiterer Unfall ereignete sich am 25. Februar 1998 auf der L261 zwischen Hollm und Hetlingen. Dabei wurde ein Kollege aus der Strassenmeisterei Elmshorn verletzt. Die Kollegen der Strassenmeisterei waren im Fahrbahnbereich beschäftigt, um Wassertriebe zu entfernen. Der verletzte Kollege hielt sich an der Begrenzungslinie auf, als sich von hinten ein Pkw näherte und ihn mit dem rechten Aussenspiegel streifte und ihn in den Seitenstreifen stiess. Splitterbruch des Ellenbogens sowie schwere Prellungen waren das Ergebnis. An dem Pkw wurde der Aussenspiegel abgerissen. Unser Kollege trug ordnungsgemäss die Sicherheitskleidung, die Arbeitsstelle war durch „Arbeitsmänner“ abgesichert. Das Unfallgeschehen nahm sich ein Auszubildender so zu Herzen, das er am nächsten Tag während einer Schulung in der SM Elmshorn zusammenbrach und von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er hatte das Unfallgeschehen noch nicht verarbeitet.

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Ausgabe 98/05

Wieder einmal Glück gehabt

von Norbert Morgenthaler

Auf der Landstrasse L87 von der BAB nach Achern  waren am 4. Februar 1998 zwei Kollegen damit beschäftigt ein Stationszeichen zu reparieren. Die ordnungsgemässe Absicherung des Fahrzeuges verhinderte es nicht, dass ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Pkw Streckenfahrzeug und Anhänger streifte und beschädigte. Die durch die Bremsversuche quietschenden Reifen veranlassten die Streckenfahrer zu einem Sprung in die Böschung. So kam es nur zu einem Blechschaden. Die Kollegen kamen mit dem Schrecken davon. Bild 1

 

 

Sprung in die Böschung rettete das Leben

Mit dem Schrecken kamen zwei Kollegen aus der Strassen - und Autobahnmeisterei Frankfurt davon, als sie sich am 27. März 1998 durch einen beherzten Sprung über die Schutzplanken in Sicherheit brachten.

Die beiden Kollegen waren mit der Regulierung von Bankettschäden beschäftigt. Der Mitgeführte Lkw befand sich auf dem Standstreifen unmittelbar am Beginn einer Verzögerungsspur zur Tank- und Rastanlage Wetterau. Die Blitzlampen am Sicherungsanhänger und der Leuchtpfeil waren eingeschaltet, zusätzlich waren die Rundumleuchten am Lkw in Betrieb. Unsere Kollegen befanden sich zwischen Lkw und Schutzplanken, als sie plötzlich ein lautes Unfallgeräusch hörten. Das Unterhaltungsfahrzeug mit Sicherungsanhänger wurde fortgeschoben, die beiden Kollegen retteten sich sofort mit einem Sprung aus dem Gefahrenbereich. Dabei erlitten sie leichte Verletzungen. Der auffahrende Lkw stiess auf den Sicherungsanhänger und beschädigte das Unterhaltungsfahrzeug stark. Unachtsamkeit und nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit dürften vermutlich wiederum die Ursache für diesen Unfall sein. Bild 2

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Ausgabe 98/06

Tragischer Arbeitsunfall und erneut zwei Auffahrunfälle

Ein 27jähriger Kollege vom Landesamt Klumbach ist am 18. Februar 1998 bei Unterhaltungsarbeiten, die er mit dem Unimog ausführte tödlich verunglückt. Aus zunächst noch nicht geklärter Ursache ist er in die rotierenden Reinigungsbürsten seines Unimogs geraten. Er wurde gewissermassen von seinen eigenen Kleidungsstücken stranguliert. Strassenpassanten, die später an der später an der Unfallstelle vorbeikamen, alarmierten die Polizei, die ihrerseits sofort den Notarzt verständigte. Der Notarzt konnte nur noch den Tod unseres Kollegen feststellen. Tief betroffen waren die Arbeitskollegen von diesem Unfall. Unter Kollegen galt der Verunglückte als ein sehr zuverlässiger, überall einsetzbarer Mitarbeiter in der Strassenunterhaltung. Die Die Unterweisungen in der Arbeitssicherheit waren erst vor kurzer Zeit in der Meisterei erfolgt. Dabei wurde von einem Vertreter des Gemeindeunfallversicherungsverbandes ein Film gezeigt, in dem auch auf die Gefahren bei der Arbeit mit Anbaugeräten hingewiesen wurde. Jetzt wird zu prüfen sein, ob mit technischen Mitteln einem solchen Unfallgeschehen entgegengewirkt werden kann. Bild 1

 

Ein weiterer Unfall ereignete sich am 23. März 1998 auf der A9 bei Hof. Vermutlich war der Fahrer eines Möbeltransporters eingeschlafen, als er gegen 17:30 Uhr auf dem Standstreifen mit einer Geschwindigkeit von noch ca. 80 km/h in das Warnleitfahrzeug der Autobahnmeisterei Nordbayern fuhr. Der Fahrer des Möbeltransporters als auch unser Kollege wurden schwer verletzt.           Bild 2+3

 

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich Anfang Februar auf der A7 zwischen Mellendorf und Großburgwedel. Ungebremst raste ein Lkw in eine Baustellenabsicherung. Dabei wurden zwei Mitarbeiter einer Strassenbaufirma getötet, die auf der rechten Fahrbahn Leiteinrichtungen reparierten. Die Absicherungen entsprachen den Vorschriften. Ein blinkendes Warnschild sollte die Kraftfahrer darauf hinweisen, auf die Überhohlspur zu wechseln. Der Lkw-Fahrer erklärte, dass er die Warnhinweise zu spät wahrgenommen hat. Diese Unachtsamkeit kostete zwei Menschen das Leben, die im Verkehrsraum arbeiteten.

Ausgabe 98/07

Schwerer Unfall

von Hans-Werner Schmidt

Am 3. Juni 1998 sicherten Mitarbeiter der AM - Rangsdorf einen Unfall auf der BAB 10 in Fahrtrichtung Frankfurt/Oder ab. Es handelt sich hier um eine dreistreifige Autobahn, die Geschwindigkeit ist freigegeben. Nach Abschluss der Unfallaufnahme und Beräumung der Fahrbahn wollten die Mitarbeiter zu ihrem Fahrzeug zurück. In diesem Augenblick fuhr ein Lkw aus Weißrussland auf den Schilderanhänger auf und schob diesen samt Lkw von dem rechten auf den äussersten linken Fahrstreifen. Nur einem glücklichen Zufall war es zu verdanken,

dass die Kollegen noch nicht am Fahrzeug waren. Dadurch blieben beide unverletzt. Am Lkw der AM sowie am Schilderanhänger entstand Totalschaden. Der Fahrer und der Beifahrer des auffahrenden Lkw verstarben trotz intensiver Bemühungen der Rettungsdienste noch am Unfallort. Die Richtungsfahrbahn blieb vier Stunden voll gesperrt. Kilometerlange Staus waren die Folge. Bild 1

 

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Zu einem schweren Auffahrunfall kam es am 3. Juni 1998 auf der A61 bei Gau - Bickelheim. Ein holländischer Sattelschlepper war gegen 8:15 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und schob eine fahrbare Absperrtafel 50 Meter vor sich her und prallte auf ein ordnungsgemäss abgestelltes Fahrzeug der Autobahnmeisterei Gau - Bickelheim. Durch den Aufprall wurde ein Kollege, der gerade einen Kran bediente, in das Gebüsch geschleudert. Zwei weitere Kollegen wurden leicht verletzt. Insgesamt hatten die Unfallbeteiligten Glück im Unglück. Es keiner grossen Phantasie, um sich vorzustellen, dass es bei diesem Auffahrunfall auch leicht zu Todesfällen hätte kommen können. Bild 2

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