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Ausgabe 98/06
Tragischer Arbeitsunfall und erneut zwei Auffahrunfälle
Ein 27jähriger Kollege vom Landesamt Klumbach ist am 18. Februar 1998 bei Unterhaltungsarbeiten, die er mit dem Unimog ausführte tödlich verunglückt. Aus zunächst noch nicht geklärter Ursache ist er in die rotierenden Reinigungsbürsten seines Unimogs geraten. Er wurde gewissermassen von seinen eigenen Kleidungsstücken stranguliert. Strassenpassanten, die später an der später an der Unfallstelle vorbeikamen, alarmierten die Polizei, die ihrerseits sofort den Notarzt verständigte. Der Notarzt konnte nur noch den Tod unseres Kollegen feststellen. Tief betroffen waren die Arbeitskollegen von diesem Unfall. Unter Kollegen galt der Verunglückte als ein sehr zuverlässiger, überall einsetzbarer Mitarbeiter in der Strassenunterhaltung. Die Die Unterweisungen in der Arbeitssicherheit waren erst vor kurzer Zeit in der Meisterei erfolgt. Dabei wurde von einem Vertreter des Gemeindeunfallversicherungsverbandes ein Film gezeigt, in dem auch auf die Gefahren bei der Arbeit mit Anbaugeräten hingewiesen wurde. Jetzt wird zu prüfen sein, ob mit technischen Mitteln einem solchen Unfallgeschehen entgegengewirkt werden kann. Bild 1
Ein weiterer Unfall ereignete sich am 23. März 1998 auf der A9 bei Hof. Vermutlich war der Fahrer eines Möbeltransporters eingeschlafen, als er gegen 17:30 Uhr auf dem Standstreifen mit einer Geschwindigkeit von noch ca. 80 km/h in das Warnleitfahrzeug der Autobahnmeisterei Nordbayern fuhr. Der Fahrer des Möbeltransporters als auch unser Kollege wurden schwer verletzt. Bild 2+3
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich Anfang Februar auf der A7 zwischen Mellendorf und Großburgwedel. Ungebremst raste ein Lkw in eine Baustellenabsicherung. Dabei wurden zwei Mitarbeiter einer Strassenbaufirma getötet, die auf der rechten Fahrbahn Leiteinrichtungen reparierten. Die Absicherungen entsprachen den Vorschriften. Ein blinkendes Warnschild sollte die Kraftfahrer darauf hinweisen, auf die Überhohlspur zu wechseln. Der Lkw-Fahrer erklärte, dass er die Warnhinweise zu spät wahrgenommen hat. Diese Unachtsamkeit kostete zwei Menschen das Leben, die im Verkehrsraum arbeiteten.
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