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Ausgabe 97/02

Fiesta raste in SM - Fahrzeug

Auf der L160 Hohenfelde kam es Anfang Januar 1997 zu einem Auffahrunfall. Vier Kollegen der Strassenmeisterei Itzehoe hatten gerade ihr Fahrzeug verlassen, um an einer Brücke Unterhaltungsarbeiten vorzunehmen. Das abgestellte Fahrzeug war ordnungsgemäss abgesichert. Die Fahrerin eines Ford - Fiesta wurde vermutlich durch die Tiefstehende Sonne geblendet und fuhr auf das Meistereifahrzeug auf. Die Fahrerin erlitt erhebliche Verletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die vier Kollegen der Meisterei kamen mit dem Schrecken davon.

Ausgabe 97/03

Wieder schwerer Unfall

Am 16. Januar 1997 kam es auf der L701 in Ennepetal zu einem schweren Auffahrunfall den die Fahrerin eines Personenkraftwagens verursachte. ein Kollege der Strassenmeisterei Schwelm war in einer ordnungsgemäss abgesicherten Arbeitsstelle mit Wartungsarbeiten beschäftigt. Aus Ungeklärter Ursache steuerte die Pkw-Fahrerin ihr Fahrzeug auf den Sicherungsanhänger und schob diesen auf ein Meistereifahrzeug. Bei diesem Auffahrunfall wurde der Kollege aus der SM - Schwelm eingeklemmt und an beiden Beinen Gefährlich verletzt. An dem auffahrenden Fahrzeug wurde eine innen völlig beschlagene Windschutzscheibe unmittelbar nach dem Unfall festgestellt. Bild 1

 

Schwer verletzt beim Winterdiensteinsatz

Anfang Dezember wurden zwei Kollegen der Straßenmeisterei Gernsbach bei dem Zusammenstoß mit einem Reisebus schwer verletzt. Zu dem Unfall kam es auf der B462 hinter Forbach, als der unbesetzte Bus auf schneeglatter Fahrbahn in eine Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Meistereifahrzeug frontal zusammenstieß. Ein Kollege der Straßenmeisterei musste mit dem Rettungshubschrauber in die Stadtklinik nach Baden-Baden geflogen werden. Er wurde aus dem stark beschädigten Fahrzeug durch die Feuerwehr befreit. Bild 2    

Ausgabe 97/06

Wieder schwere Unfälle

Am 17. April 1997 kam es auf der A3 in Richtung Regensburg zu einem schweren Unfall, als ein Pkw-Fahrer bei einem Bremsmanöver die Gewalt über sein Fahrzeug verlor und ins schleudern geriet. Etwa 600 Meter vor der Anschlussstelle Aicha v. Waid überprüfte eine Arbeitsgruppe eine Sickerleitung die sich etwa eineinhalb Meter von der Standspur entfernt auf dem Grünstreifen befand. Der Pkw schleuderte zunächst neben den Warnanhänger, der die Arbeitsgruppe ordnungsgemäß absicherte und fuhr dann direkt auf die Arbeitsgruppe zu. Von dem Aufprallgeräusch aufgeschreckt, versuchten sich die Kollegen in Sicherheit zu bringen.

Der Leiter der Autobahnmeisterei Passau, Oberstraßenmeister Werner Schlögel wurde von dem schleudernden Fahrzeug erfasst und schwer verletzt. Er musste in das Klinikum Passau gebracht werden. Insgesamt ist festzustellen, dass der Unfall noch glimpflich verlaufen ist. Bild 1

 

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Am 17. März 1997 kam es auf der Rader Hochbrücke, A7 in Richtung Flensburg, zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus nicht geklärter Ursache verließ ein Pkw die Fahrbahn und prallte auf eine Kehrmaschine der AM-Neumünster. Vier Kollegen der AM waren mit Unterhaltungsarbeiten beschäftigt. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäß abgesichert. Aus dem Pkw konnte eine Beifahrerin nur noch tot von der Feuerwehr geborgen werden. Wie durch ein Wunder blieben die Kollegen der Autobahnmeisterei unverletzt. Bild 3

 

 

Am 8. April 1997 ereignete sich auf der B8 in der Gemeinde Liederbach, Main-Taunus-Kreis, ein schwerer Unfall, als ein Pkw bei einer Vollbremsung die Fahrspur verließ und auf der Standspur frontal auf ein Fahrzeug der SM Hofheim auffuhr. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß gesichert, die Warnblinkanlage und die gelbe Rundumleuchte waren eingeschaltet. Ein Kollege hatte das Fahrzeug verlassen und verrichtete Unterhaltungsarbeiten. Er wurde von dem auffahrenden Fahrzeug erfasst und schwer verletzt. Beinbrüche, Hals- und Lendenwirbelbruch und Schlüsselbeinbruch waren die Folgen. Die Ärzte kämpften in einer 18stündigen Operation um das Leben des Kollegen. Erst nach vier Tagen erwachte er aus der Koma-Bewustlosigkeit.

 

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Am 10. April 1997 kam es gegen 9:15 Uhr auf der B184 in Delitzsch zu einem folgenschweren Unfall. Ein Kollege der Strassenmeisterei Delitzsch wurde tödlich verletzt, als sich die Containertür eines vorbeifahrenden Lkw öffnete. Ein Kollege aus der Strassenmeisterei wurde von dem aufschlagenden Türflügel getroffen und tödlich verletzt. Die sofort zur Unfallstelle geeilten Rettungsdienste konnten nicht mehr helfen. Vermutlich hat sich ein Splint gelöst, der den schweren Türflügel freigab. Bild 2

Ausgabe 97/09

Schwerer Unfall

Am 7. Juli 1997 ereignete sich auf der A19 zwischen Rostock - Süd und - Ost ein schwerer Verkehrsunfall. Die Kollegen der AM - Kritzkow waren mit Arbeiten an der Entwässerung beschäftigt. Die Überholspur war ordnungsgemäss abgesperrt. Ein schwedischer Staatsangehöriger fuhr mit seinem Pkw und etwa 120 km/h auf den Sperranhänger auf, der zur Absicherung der AM-Mitarbeiter aufgestellt war. Ein Kollege wurde leicht verletzt. Der Aufprall war so stark, dass der Sperranhänger vom Fahrzeug abgerissen wurde. Die Autobahn musste drei Stunden gesperrt werden. Als der Fahrer ausstieg, stellte man eine hohe Alkoholisierung fest. Er brachte es auf 2,5 Promille. Bild 1

 

Britischer Lastzug raste in Autobahnmeisterei

von Klaus Eckl

Auch in der Meisterei sind die Kollegen nicht immer sicher, denn am Morgen des 18. Juni 1997 fuhr ein britischer Lkw, beladen mit 18 Tonnen Rohstahl, die A3 aus Richtung Regensburg nach Passau. Am ende einer sieben Kilometer langen Gefällstrecke in Höhe der Ausfahrt Passau - Nord, versagten dem Briten die Bremsen, so dass er bereits auf der Fahrspur eine Baustellenabsicherung abräumte und einen Transporter der Post streifte, bevor er in die Ausfahrt Passau - Nord ausfuhr. Er überquerte die Kreuzung mit etwa 80 km/h und fuhr direkt auf das Gehöft der Autobahnmeisterei Passau zu.  Hier bohrte er sich mit voller Wucht

durch die Aussenwand der Werkstatt der Meisterei. Die 5m langen und 20cm starken Eisenstangen aus dem Lastzug flogen wie Torpedos durch den ganzen Raum und bohrten sich in die Zwischenwände. Der Fahrer wurde schwer verletzt geborgen. Zum Glück befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch keine Mitarbeiter der Autobahnmeisterei in dem Raum. Eine Stunde später hätte es verheerende Folgen haben können. Der Sachschaden beläuft sich auf eine halbe Million DM. Bild 2

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Ausgabe 97/10

Gegen Schutzplanke gedrückt

Am 7. August 1997 kam es in der frühen Morgenstunden auf der A57 in Hohe von Kaarst zu einem schweren Unfall, als ein Lkw das auf dem Seitenstreifen im Schritttempo fahrende Fahrzeug der Autobahnmeisterei Kaarst streifte und an die Schutzplanken schob. Das Meistereifahrzeug wurde dabei auf der gesamten Seite aufgerissen, die Leuchttafel wurde zerstört. Die Kollegen der Autobahnmeisterei mussten sich in ärztliche Behandlung begeben, der Fahrer des Lkw´s verlor nach dem Unfall das Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus transportiert. Die Polizei vermutet das der Fahrer des Lkw´s die Gewalt über sein Fahrzeug verloren hatte.

Ausgabe 97/12

Unfall auf der A3

von Klaus Eckl

Am 16. September 1997 kam es auf der A3 in Höhe der Gemeinde Metten zu einem Unfall, als ein Lkw durch Unachtsamkeit ein Sicherungsfahrzeug der AM - Pankofen streifte, das sich ordnungsgemäss auf der Standspur befand. Das Fahrzeug sicherte eine Arbeitsgruppe ab, die mit Sanierungsmassnahmen an den Rufsäulengehwegen beschäftigt war. An dem Sicherungsfahrzeug der AM entstand ein Schaden von 50 000 DM. Glücklicherweise wurden Personen nicht geschädigt. Bild 1

 

Unfall auf der A7

von Werner Hassel

Kollegen der AM - Neusitz waren am 9. Oktober 1997 auf der A7 damit beschäftigt, die Fugen zwischen Standspur und der ersten Fahrbahn zu vergiessen. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäss abgesichert, sie wurde von zwei Vorwarntafeln angekündigt. Trotzdem raste mittags ein schwerer Kühlzug mit ca. 90 km/h ungebremst in eine Absperrtafel. Der Kollege im Meistereifahrzeug, der die Gefahr im Rückspiegel erkannte, hupte nachhaltig, um die vor ihm arbeitenden Kollegen zu warnen. Er hatte Erfolg mit seiner Warnung. Die Kollegen retteten sich mit einem Sprung in die Böschung vor dem herannahenden Fahrzeug. Der Kühlzug schob das Meistereifahrzeug über die Schutzplanke in die seitliche Böschung und beendete seine Fahrt im Mittelstreifen. Die Fahrerkabine des Kühlzuges sowie der Sicherungsanhänger wurden völlig zerstört. Beide Fahrer mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nicht auszudenken sind die Folgen, wenn der Kühlzug in die Arbeitsgruppe der Kollegen gerast wäre, die mit heisser Fugenvergussmasse arbeiteten. Wieder einmal mehr zeigt dieser Unfall, dass trotz aller Sicherheitsvorkehrungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen die Unfallgefahr für die Mitarbeiter im Strassenunterhaltungsdienst enorm hoch ist. Bild 2 und 3

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