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Ausgabe 96/05

 

Schwere Unfälle

Am 29. Februar 1996  kam es auf der A5 Richtung Kassel zu einem Unfall, als ein Lkw eine  auf der rechten Fahrspur eingesetzte Arbeitskolonne zu spät erkannte. Der Lkw fuhr auf den Sicherungsanhänger der Meisterei Reiskirchen auf und beschädigte diesen und den Lkw der Meisterei. In unmittelbarer Nähe des Unfallgeschehens befand sich kein Kollege aus dem Strassenunterhaltungsdienst, so das Verletzungen nicht zu beklagen waren. Bild 1

Am 7. Februar 1996 ereignete sich auf der BAB 9 in Richtung München ein schwerer Unfall. Mitarbeiter der Meisterei Hermsdorf waren mit der Schilderreinigung beschäftigt. Der rechte Fahrstreifen war gesperrt. Das Fahrzeug der Meisterei war ordnungsgemäss abgesichert. Ein Lkw-Fahrer erkannte offensichtlich die Sicherheitsmassnahmen zu spät, versuchte auszuweichen, konnte aber eine Kollision mit dem Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei nicht vermeiden. Der Lkw durchbrach zusammen mit dem Fahrzeug der Meisterei die doppelte Seitenplanke und überquerte die Nebenfahrbahn. Zwei Kollegen der Meisterei Hermsdorf wurden verletzt. Bild 2

Pkw raste in Stramotfahrzeug

von Alfred Kastl

Wieder kam es zu einem schweren Unfall Anfang Februar 1996 in Bayern auf der Kreisstraße BT 1 Zwischen Obernsees und Mistelgau, Landkreis Bayreuth. Ein 28jähriger Pkw-Fahrer raste unverminderter hoher Geschwindigkeit auf das Stramorfahrzeug, der mit Anhänger , das am rechten Fahrbahnrand mit Rundumleuchte   und Warnblinkanlage als Sicherungsfahrzeug stand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger unter das Fahrzeug gedrückt. Der Unfallverursacher wurde mit schweren Kopfverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klink nach Erlangen geflogen, wo er sein Augenlicht verlor. Zum Glück befanden sich die Kollegen zu Unterhaltungsarbeiten im Böschungsbereich vor dem Sicherungsfahrzeug, die Kollegen blieben unverletzt. Bild 3

Ausgabe 96/06

Totalschaden am Mannschaftswagen

Drei Kollegen der Autobahnmeisterei Wildeshausen fuhren Mitte Februar 1996 auf einer Verzögerungsspur der A1 Richtung Osnabrück, als ein Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit auf ihr Fahrzeug auffuhr. Der Pkw drückte das Meistereifahrzeug von der Fahrbahn. Glück im Unglück hatten die Kollegen, den es kam zu keinem Personenschaden. An dem Fahrzeug der Straßenmeisterei ergab sich ein Totalschaden bei diesem Unfall.

Ausgabe 96/09

Wieder zwei schwere Unfälle

Zu einem schweren Unfall kam es Ende Juni 1996 auf der A44 Fahrtrichtung Aachen. Ein Personenwagen befuhr mit hoher Geschwindigkeit den Überhostreifen und kam in einer lang gezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Er durchfuhr auf einer Länge von 120m den Grünstreifen und berührte dabei die Mittelschutzplanke. Daraufhin schleuderte er ca. 45m quer über die komplette Fahrbahn. Der Pkw streifte dabei das Fahrzeug der Autobahnmeisterei Düren, der soeben nach Beendigung von Unterhaltungsarbeiten sein Fahrzeug wieder bestiegen hatte. Das Fahrzeug der Autobahnmeisterei wurde nach rechts in den Grünstreifen geschleudert. Der Fahrer des Pkw´s wurde getötet, sein Beifahrer verletzt. Der Kollege der Meisterei Düren begab sich mit leichten Verletzungen in die Behandlung des Hausarztes. Bild 1

 

Bei einem Unfall auf der A61 zwischen Plaidt Kurft in Richtung Köln streifte ein Lkw-Fahrer den auf der Standspur abgestellten Lkw der Autobahnmeisterei Mending. Das Unterhaltungsfahrzeug war ordnungsgemäß abgesichert. Bei dem Aufprall des Lasters auf das Unterhaltungsfahrzeug wurden Fahrer und Beifahrer der Autobahnmeisterei im Fahrzeug eingeklemmt.

Sie mussten von der Feuerwehr mit der Rettungsschere aus den Trümmern befreit werden. Der Fahrer des Meistereifahrzeuges wurde mit schweren Bein und Kopfverletzungen per Hubschrauber in die Uniklinik nach Bonn gebracht. Zwischenzeitlich wurde eine Oberschenkelamputation vorgenommen. Der Beifahrer erlitt glücklicherweise nur Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen. Soweit das die Abfassung dieses Artikels zu übersehen war, sind beide Unfälle auf überhöhte Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern zurückzuführen. Mitarbeiter des Straßenunterhaltungsdienstes waren wieder die Leittragenden. Bild 2

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Ausgabe 96/10

Lkw rast in Arbeitskolonne: Zwei Tote

Am 4. September 1996 kam es auf der A5 zwischen Karlruhe und Rastatt zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Aus bisher ungeklärter Ursache raste ein mit Betonplatten beladener Lkw in eine Kolonne der Autobahnmeisterei Baden-Baden. Der Straßenmeister der Autobahnmeisterei Baden-Baden und ein Mitarbeiter des Landesamtes für Strassenwesen hielten sich mit Kollegen aus dem Unterhaltungsdienst auf dem Standstreifen auf. Ordnungsgemäss war die Kolonne mit einer Absperrtafel abgesichert.

Der Lkw kam von der Fahrbahn ab, stieß auf die Absperrtafel und schob das Meistereifahrzeug und das Fahrzeug des Straßenmeisters zusammen. Die beiden getöteten Mitarbeiter der Strassenbauverwaltung konnten sich vor dem heranschleudernden Fahrzeugen nicht mehr in Sicherheit bringen. Der Fahrer des Meistereifahrzeuges wurde schwer verletzt. Der 24jährige Fahrer des den Unfall verursachenden LKWs kam mit leichten Verletzungen davon. Die A5 musste  länger als eine Stunde gesperrt werden. Auch in diesem Falle wird wieder danach zu fragen sein, warum der Fahrer des LKWs seine Fahrspur verliess und in die Kolonne raste.

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Ausgabe 96/11

Lkw rast in Wanderbaustelle

von Hans-Werner Schmidt

Am 23. August 1996 führten Kollegen der Autobahnmeisterei Rangsdorf auf der BAB 10, südlich vom Berliner Ring, Höhe Anschlussstelle Teltow, Mäharbeiten aus. Da auf diesem Streckenabschnitt die Geschwindigkeit freigegeben ist, erfolgte die Absicherung der Wanderbaustelle mit zusätzlicher Sperrung der Fahrspur und Ankündigung der Spureinengung bei Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit auf 100 km/h.

Trotz dieser ordnungsgemässen Ankündigung der Baustelle fuhr ein Lkw mit Sattelauflieger auf den Sicherungsanhänger auf und schob diesen mit dem Zugfahrzeug ca. 40 Meter vor sich her. Der Sicherungsanhänger wurde total zerstört, an dem Lkw entstand ein hoher Sachschaden. Zum Glück wurde der Fahrer des Meistereifahrzeuges nur leicht verletzt. Er konnte nach einer Woche Arbeitsunfähigkeit seine Arbeit wieder aufnehmen.     Bild 1

 

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Lkw ungebremst in Tagesbaustelle

Von Hans-Werner Köning

Es war ein Sonniger Tag, die Fahrbahn war trocken, als es am 1. August 1996 auf der BAB 31 in Richtung Oberhausen bei Heek zu einem folgenschweren Unfall kam. Ein Fahrer aus Schermbeck steuerte seinen Lkw ungebremst in die ordnungsgemäß abgesicherte Tagesbaustelle der Autobahnmeisterei Dorsten. Mehrere Fahrzeuge der Autobahnmeisterei und einer Markierungsfirma wurden ineinander geschoben. Ein Mitarbeiter der Meisterei und der Mitarbeiter einer Fremdfirma wurden durch herumfliegende Teile verletzt.

Der Fahrer des Lkw´s wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch den Notarzt versorgt werden. Der Verfasser dieses Artikels war an dem Unfallgeschehen unmittelbar beteiligt. Zusammen mit den Kollegen versuchte er, dem herannahenden Lkw zu entkommen, stürzte dabei und hörte nur noch den Aufprall der Fahrzeuge in seiner Nähe. Wenige Augenblicke später stellte er fest, dass die Fahrzeuge zum Stillstand gekommen und ineinander verkeilt waren.                Bild 2

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Ausgabe 96/12

Wieder Unfall mit tödlichem Ausgang

von Peter Brosch

Am 30. Oktober 1996 kam es auf der BAB 14 zwischen den Anschlussstellen Klinga und Grimma zu einem folgenschweren Unfall. Ein Kollege der Autobahnmeisterei Engelsdorf war zusammen mit einem Auszubildenden beauftragt, zur Absicherung von Fugenvergussarbeiten eine Sperre einzurichten. Die Sicherungsmassnahmen waren noch nicht zu Ende geführt, als der Fahrer eines Kleintransporters ungebremst auf das Fahrzeug der Autobahnmeisterei auffuhr.

Der Kollege der Autobahnmeisterei Engelsdorf stand neben dem Meistereifahrzeug und wurde durch den Aufprall auf die Überholspur geschleudert. Dort wurde er von dem auffahrenden Kleintransporter erfasst und etwa 8 bis 10 Meter mitgeschleift. Zum Abtransport in das nahe Krankenhaus wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Unser Kollege verstarb an den Unfallfolgen um Krankenhaus. Auch dieser Unfall ist wieder auf die nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit zurückzuführen. Bild 1

 

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Kollege tödlich verunglückt

von Hans-Werner Köning

Am 2. Oktober 1996 kam es auf der A45 in Höhe der Rastanlage „Siegerland - Ost“ zu einem folgenschweren Unfall. Dabei wurde ein Kollege der Autobahnmeisterei Freudenberg so schwer verletzt, dass er an den Folgen des Unfalls verstarb. Unser Kollege stand mit dem Streckenfahrzeug auf dem Standstreifen. Die am Fahrzeug angebrachten Sicherungsleuchten waren eingeschaltet. Unser Kollege befand sich ausserhalb des Fahrzeuges auf dem Seitenstreifen und war mit Reparaturarbeiten beschäftigt.

Ein Lkw, der den Verzögerungsstreifen befuhr, konnte nicht rechtzeitig auf die Fahrspur zurückkehren und prallte mit dem Meistereifahrzeug zusammen. In dieses Unfallgeschehen geriet unser Kollege und zog sich dabei schwerste Verletzungen, denen er erlag, zu. Bild 2

Lkw rast in Arbeitsgruppe

von Hans-Werner Kuckhoff

Am 20. August 1996 kam es auf der A4 in Höhe der Anschlussstelle Eschweiler in Fahrtrichtung Aachen zu einem Auffahrunfall. Ein Kollege der Autobahnmeisterei Düren wollte einen Tierkadaver aus dem Mittelstreifen bergen. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäss mit einer Absperrtafel und einer Vorwarntafel abgesichert. Vor der Vorwarntafel gab ein anderer Kollege zusätzlich Hinweise mit der Warnfahne. Ein Lkw fuhr trotzdem, vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit, auf die Absperrtafel der Autobahnmeisterei und zertrümmerte diese vollständig. Die beiden Kollegen, die sich bei dem Aufprall noch im Lkw befanden, trugen erhebliche Verletzungen davon. Sie mussten sich sofort in ärztliche Behandlung begeben

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