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Am 17. September 1991 wurde der Kollege aus der Strassenmeisterei Aschaffenburg - Süd auf der B426 in Obernburg verletzt, als ein Fahrzeug über die Bankette fahrend ein anderes Fahrzeug überrollte. Dabei wurde unser Kollege, der am Fahrbahnrand die Böschung mit einer Motorsense mähte, zu Boden gerissen und am Halswirbel und am Unterarm verletzt. Ein schwerer Unfall ereignete sich am 5. Oktober 1991 auf der A19 Berlin-Rostock. Ein Kollege der Am Kritzkow hatte Bereitschaft und wurde gegen 7:15 Uhr zur Strecke gerufen, weil ein Verkehrsteilnehmer die Meldung durchgegeben hatte, dass sich Kühe auf der Autobahn befinden. Der Kollege aus der Autobahnmeisterei begab sich zur Strecke und erkannte, das er alleine die Tiere nicht von der Autobahn vertreiben konnte. Er forderte Verstärkung an. Unser Kollege hielt sich am Rand der Standspur auf. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer drosselten stark ihre Geschwindigkeit, ein Verkehrsteilnehmer überholte jedoch und nahm nach Erkennung der Tiere auf der Autobahn eine Vollbremsung vor. Dabei verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und riss unseren Kollegen mit. Dabei verletzte er ihn tödlich. In kurzer Zeit ereignete sich damit in einem neuen Bundesland wieder ein tödlicher Unfall. Mit Zunahme der Verkehrs Belastung in den neuen Bundesländern ereigneten sich auch zunehmend schwere Verkehrsunfälle, in die unsere Kollegen im Straßenunterhaltungsdienst verwickelt sind. Am 14. Oktober 1991 wurde ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei im Autobahnkreuz Siegburg-Bonn von einem Pkw erfasst und verletzt. Der Pkw-Fahrer gab an, durch die Tiefstehende Sonne geblendet worden zu sein. Sein Fahrzeug kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und erfasste unseren Kollegen, der im Grünflächenbereich stand. Er wurde an Bein und Hüfte verletzt. Auch diese Unfälle weisen wieder auf die Notwendigkeit hin, dass die Arbeit im Verkehrsraum sicherer gemacht werden muss. Dieses Anliegen hat beim Verband Deutscher Straßenwärter unvermindert einen hohen Stellenwert. |