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Ausgabe 89/11

Wieder schwere Unfälle

Gleich vier Unfallmeldungen gingen der Redaktion in diesen Tagen zu. Der schwerste Unfall ereignete sich am Niederrhein. Ein Unimog der Strassenmeisterei Voerde des Rheinischen Strassenbauamtes Wesel war ordnungsgemäss am Strassenrand abgestellt. die Kollegen hatten das Fahrzeug verlassen als mit hoher Geschwindigkeit ein Pkw-Fahrer von der Fahrbahn abkam und in das Straßenbaufahrzeug raste. Der Pkw-Fahrer verstarb am Unfallort. Bild 1

Ein weiterer Unfall mit zwei Verletzten und grossem Sachschaden ereignete sich an der A1 zwischen Rheinfeld und Moisling als ein schwerer Sattelzug von der Fahrbahn in die Böschung fuhr. Dort waren zwei Kollegen damit beschäftigt, einen Graben zu reinigen. Sie wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Das ordnungsgemäss abgestellte Straßenbaufahrzeug wurde zertrümmert Bild 2

Ebenfalls auf der A1 ereignete sich ein Unfall, der einen Sachschaden von 250 000 DM verursachte. Personenschäden waren nicht zu beklagen. Ein Lastwagenfahrer hatte ein ordnungsgemäss abgesichertes Straßenbaufahrzeug nicht rechtzeitig wahrgenommen und schleuderte in die Böschung.         Bild 3

Schließlich ereignete sich ebenfalls auf der A1 an der Anschlussstelle Bad Oldesloe ein schwerer Unfall, als die Absperrung hinter einer Kehrmaschine von einem Verkehrsteilnehmer nicht rechtzeitig wahrgenommen wurde. Der Sachschaden war ganz erheblich, zu Personenschäden kam es nicht. Der Autofahrer konnte unerkannt entkommen. Bild 4

Es ist nicht zu übersehen, dass die Zahl der Unfälle zunimmt, in die Straßenwärter verwickelt sind. Die Tatsache, dass sich diese Unfälle alle in Ausübung des Dienstes ereigneten, sollte allen Verantwortlichen eine Aufforderung zum baldigen Handeln sein. Die Vorschläge des Verbandes Deutscher Straßenwärter liegen seit Jahren auf dem Tisch.

Ausgabe 89/12

von Karl Mei

Am 8. November 1989 ereignete sich auf der A81 in der Höhe der Anschlussstelle Villingen/Schwenningen ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Lkw war abgelenkt und führ, ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren, auf den Sicherungsanhänger, der eine Baustelle absichern sollte. Nach dem Aufprall stürzte der Lkw um. Das Zugfahrzeug, ein 17 Tonnen schwerer Lkw der Autobahnmeisterei, der bereits für den Winterdienst mit einem Aufsatzstreuer ausgerüstet war, wurde mehrere Meter geschoben. Lkw und Aufsatzstreuer wurde ebenfalls stark beschädigt.

Der Gesamtschaden wurde auf 100 000 DM geschätzt. Ein Kollege der Autobahnmeisterei Rottweil, Landesverband Baden-Württemberg kam mit einem schrecken davon. Besonders tragisch ist, dass ein zweieinhalbjähriger Junge der im Führerhaus des Lkw´s mitgeführt wurde, den Tod fand. Die Aufräumarbeiten nahmen einige Stunden in Anspruch. Der Verkehr musste über die Nebenfahrbahn umgeleitet werden.

„Stoppt endlich die Menschenjagd auf die Straßenwärter! Der Einsatz der Menschen die unsere Straßen in Ordnung halten, darf nicht zum Himmelfahrtskommando werden.“

Diesen dramatischen Hilferuf richtet der Vorsitzende des „Verbandes Deutscher Straßenwärter“, Josef Hilgers, 61, in Köln an Autofahrer und Behörden.

In den letzten Jahren hat nach Hildgers Erhebungen Anzahl und Schwere der Unfälle deutlich zugenommen. Dem Verband wurden 1986 vier, dieses Jahr bis Ende Oktober bereits 13 schwere Unfälle gemeldet. „Wir erfahren nur zum teil von den Vorfällen. Nach unseren Schätzungen werden im Jahr acht bis zehn Kollegen im Dienst getötet. Wir verlangen deshalb als ersten Schritt, das solche Unfälle lückenlos amtlich erfasst und die Ursachen untersucht werden.“

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Ausgabe 90/02

Rettung in letzter Sekunde

Am 14. Dezember 1989 hat sich zwischen Hermersdorf und Denklingen im Rheinland ein schwerer Unfall ereignet. Der Fahrer eines Kleintransporters hat eine Fahrbahnverengung falsch eingeschätzt. Er fuhr in die Fahrbahnverengung und rammte ein Fahrzeug des Landschaftsverbandes Rheinland so stark, das es förmlich einen Hang hinunterkatapultiert wurde. Ein entgegenkommender VW-Golf wurde in einen Strassengraben gedrängt. Zwei Kollegen aus dem Strassenunterhaltungsdienst, die ordnungsgemäss am rechten Fahrbahnrand einen Leitpfosten auswechseln wollten, konnten sich im letzten Augenblick mit einem beherzten Sprung in die Böschung aus der Gefahrenzone bringen. Es war eine Rettung in letzter Sekunde.

Ausgabe 90/06

 

Schwerer Unfall mit Körperverletzung

 

von Jürgen Riddermann

 

Am 17. April 1990 arbeiteten Kollegen aus der Autobahnmeisterei Rheinberg an der A57 zwischen Rheinberg und Alpen mit der Kehrmaschine. Kurz vor einer Parkplatzeinfahrt fuhr ein Sattelzug, der 27 Tonnen Kohle geladen hatte, aus ungeklärter Ursache auf die Kehrmaschine auf.     Bild 1

Zum Glück kam der, die Kehrmaschine steuernde Kollege mit Prellungen, Schnittwunden und einem Schock davon. Die Unfallstelle glich einem Schrotthaufen.     Bild 2

Ausgabe 90/07

Fahrzeug Schrott, Kollege verletzt

Mitte Mai ereignete sich auf der B13 bei Lehrberg ein schwerer Unfall, als ein Lastwagen auf ein Unterhaltungsfahrzeug auffuhr, dass bei Mäharbeiten einsetzt war. Unser Kollege wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt. Nur glücklichen Umständen ist es zuzurechnen, dass keine Menschenleben zu beklagen sind. Der Gesamtschaden diese Unfalls wurde von der Polizei auf nahezu 200 000 DM geschätzt. Der verletzte Kollege hat vom VDStra Rechtschutz erhalten.

Ausgabe 90/12

Schwerer Unfall auf der A3

Am 26. Oktober 1990 ereignete sich auf der A3 zwischen der Anschlussstelle Hengersoerg und dem Autobahnkreuz Deggendorf ein schwerer Unfall. Eine zwanzigjährige Verkäuferin hatte einen Lastzug überholt und als sie nach dem Überholvorgang wieder auf die rechte Fahrspur einbiegen wollte, geriet sie auf die Standspur und prallte dort gegen einen Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei Deggendorf. Die Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt. An ihrem Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Unser Kollege, der Bezirksvorsitzende Klaus Eckl, der in dem Absicherungsfahrzeug saß, musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

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