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Der Gesamtschaden wurde auf 100 000 DM geschätzt. Ein Kollege der Autobahnmeisterei Rottweil, Landesverband Baden-Württemberg kam mit einem schrecken davon. Besonders tragisch ist, dass ein zweieinhalbjähriger Junge der im Führerhaus des Lkw´s mitgeführt wurde, den Tod fand. Die Aufräumarbeiten nahmen einige Stunden in Anspruch. Der Verkehr musste über die Nebenfahrbahn umgeleitet werden. „Stoppt endlich die Menschenjagd auf die Straßenwärter! Der Einsatz der Menschen die unsere Straßen in Ordnung halten, darf nicht zum Himmelfahrtskommando werden.“ Diesen dramatischen Hilferuf richtet der Vorsitzende des „Verbandes Deutscher Straßenwärter“, Josef Hilgers, 61, in Köln an Autofahrer und Behörden. In den letzten Jahren hat nach Hildgers Erhebungen Anzahl und Schwere der Unfälle deutlich zugenommen. Dem Verband wurden 1986 vier, dieses Jahr bis Ende Oktober bereits 13 schwere Unfälle gemeldet. „Wir erfahren nur zum teil von den Vorfällen. Nach unseren Schätzungen werden im Jahr acht bis zehn Kollegen im Dienst getötet. Wir verlangen deshalb als ersten Schritt, das solche Unfälle lückenlos amtlich erfasst und die Ursachen untersucht werden.“ |
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