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Ausgabe 88/10

Schwerer Unfall mit Sachschaden

Diesmal ereignete sich der Unfall auf der BAB A3. Zwei Kollegen aus der Autobahnmeisterei Isselburg, Landesverband Rheinland, hatten das Streckenfahrzeug auf der Standspur abgesetzt und waren auf dem Weg zu einem Einlaufschacht, der in der Nähe des abgestellten Fahrzeuges zu reinigen war. Als die beiden Kollegen gerade das Fahrzeug verlassen hatte, schleuderte ein Kleintransporter von der Fahrbahn auf die Standspur und fuhr auf das Streckenfahrzeug auf. Es kam zu einem erheblichen Sachschaden. Nur den glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass unsere Kollegen keinen persönlichen Schaden haben.

Ausgabe 88/12

Unfälle in beweglicher Baustelle

Der Bundesgeschäftsstelle wurden zwei Unfälle gemeldet, in die Kollegen bei der Arbeit in beweglichen Arbeitsstellen verwickelt wurden. Rippenbrüche erhebliche Blutergüsse und Hautabschürfungen erlitt ein Kollege bei der Arbeit auf der A45, Hanau - Dortmund, als er gerade das Streckenfahrzeug besteigen wollte. Ein Pkw-Fahrer scherte bei einem Überholmanöver zu früh ein und drängte damit ein anderes Fahrzeug auf den Randstreifen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoss mit dem Unterhaltungsfahrzeug und zu den genannten Verletzungen. Auf der A1 in Höhe der Ausfahrt in Richtung Oldenburg war ein Kollege mit der Absicherung von Markierungsarbeiten beschäftigt. Aus Unachtsamkeit überfuhr ein Verkehrsteilnehmer die Leitkegel im abgesperrten Bereich. Unser Kollege konnte sich durch einen beherzten Sprung über die Seitenschutzplanken vor dem herannahenden Fahrzeug retten und wurde nicht überrollt. Er zog sich Prellungen und Verstauchungen dabei zu. Beiden Kollegen wurde Rechtsschutz gewährt. Diese Unfälle zeigen wieder die Aktualität eines brennenden Problems und zwar der Sicherheit in beweglichen Arbeitsstellen.

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Ausgabe 89/01

Lkw raste in Arbeitsgruppe

Ende November kam es in der nähe von bergisch Gladbach wieder zu einem schweren Unfall. Ein Lastkraftwagen raste in eine Arbeitskolonne, die mit Ausbesserungsarbeiten am Gehweg und in der Fahrbahn beschäftigt war. Ein Lastkraftwagenfahrer wollte bei hoher Geschwindigkeit einen Auffahrunfall vermeiden und wich deshalb auf den Gehweg aus. Dabei fuhr direkt in eine Arbeitsgruppe. Zwei Straßenwärter konnten einen schnellen Sprung zur Seite retten. Ein Kollege wurde von Lastwagen erfasst und am Bein verletzt.

Ausgabe 89/02

Wieder Unfall in Baustelle

Ein Unfall ereignete sich am 01. Dezember 1988 auf der Gummersbacher Westtangente. Straßenwärter waren mit der Ausbesserung einer Schachtdeckeleinfassung beschäftigt. Die bewegliche Arbeitsstelle war deutlich sichtbar ausgeschildert. Ein Pkw-Fahrer fuhr so rücksichtslos an den mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigten Straßenwärtern vorbei, dass er eine Schaufel mit der Stossstange erfasste. Mit Wucht wurde das Werkzug durch die Luft geschleudert und verletzte einen Kollegen. Der Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort, wurde jedoch später von nachfolgenden Fahrzeugführern angehalten und kehrte daraufhin zum Unfallort zurück. Die Polizei stellte den Führerschein des Unfallverursachers sicher.

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Ausgabe 89/07

Erneut schwerer Unfall

Am 24. April 1989 ereignete sich auf der A57 in Höhe der Ortschaft Sonsbeck ein schwerer Unfall, weil ein Lkw aus nicht geklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und auf den Standstreifen fuhr. Er erfasste einen dort abgestellten Lkw der Autobahnmeisterei Rheinberg und zertrümmerte diesen. Die Kollegen von der Autobahnmeisterei waren vor dem abgestellten Meistereifahrzeug im Bereich der Böschung beschäftigt. Sie kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei meldete einen Sachschaden von nahezu 260 000 DM. Noch wenige Minuten vor dem Unfall haben die Kollegen aus in der Nähe ihres Dienstfahrzeuges gearbeitet. Auch dieser erneute Unfall zeigte wieder, wie gefährlich die Arbeit in den Baustellen ist, die unter Verkehr eingerichtet sind.

Ausgabe 89/08

Warnposten rettet sich mit einem Sprung

Auf der Bundesstrasse 42 zwischen Assmannshausen und Rüdesheim kam ende April fast wieder ein Kollege uns Leben. Ein mit überhöhter Geschwindigkeit fahrender Pkw musste beim Herannahen an den Warnposten eine Vollbremsung vornehmen. Das Fahrzeug schleuderte auf unseren Kollegen zu und drohte ihn zu überrollen. Unser Kollege, der als Warnposten mit Warnfahne eingesetzt war, erkannte rechtzeitig die Gefahr und rettete sich durch einen Sprung über Schutzplanken und ein Ufergeländer. Dabei stürzte er eine Böschung herunter und zog sich einen Wadenbeinbruch zu. Auch dieser Unfall zeigt wieder wie gefährlich die Arbeit im Verkehrsraum für die Mitarbeiter im Straßenunterhaltungsdienstes ist.

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Ausgabe 89/09

Wieder Todesopfer bei Unterhaltungsarbeiten

Bei Mäharbeiten am Randstreifen wurde am 17. Juli 1989 unser Kollege Johann Beham tödlich verletzt. Er fuhr mit dem Fahrzeug vor einem Warnsicherungsschild. Auf Höhe der Ausfahrt Hohenbrunn (Kreis München) rammte ein österreichischer Lastwagen das Straßenbaufahrzeug. Der Lastwagen, ein Sattelschlepper, schob den Unimog in die Böschung. Unser Kollege Beham verstarb noch am Unfallort. Die Polizei stellte bei der Unfallaufnahme einen Sachschaden von 550 000 DM fest. Die kette der schweren Unfälle in den wandernden Baustellen reißt nicht ab.

Ausgabe 89/10

Tödlicher Unfall auf der A30

Für unseren Kollegen Fritz Lücking aus der Autobahnmeisterei Löhne kam jede Hilfe zu spät. Er wurde bei Unterhaltungsarbeiten auf der A30 getötet, als ein 38-Tonnen-Laster in die Baustelle raste. Unser Kollege war zusammen mit einem Auszubildenden mit der Auflösung einer Baustelle beschäftigt. Beide befanden sich mit einem Lkw auf dem Standstreifen der Autobahn. Ihr Arbeitsplatz war durch entsprechende Hinweisschilder ordnungsgemäss abgesichert. Der Lkw raste in voller Fahrt gegen die fahrbare Absperrtafel und schob diese auf den Lkw der Strassenbauverwaltung. Der Auszubildende brachte sich mit einem Sprung in die Böschung in Sicherheit. Unser Kollege Lücking konnte sich nicht mehr rechtzeitig aus dem Raum zwischen den beiden Fahrzeugen entfernen. Auch dieser Unfall zeigt wieder, wie wichtig es ist, dass sich die Strassenbauverwaltungen und die Unfallverhütungsverbände mit dem Thema „Arbeit in beweglichen Baustellen“ eingehend befassen. Bild 1

Unfall auf der A57

Auf der A57 in Fahrtrichtung Niederlande kam es am 20.06.1989 zu einem Zusammenstoss zwischen einem Streckenfahrzeug und einem Lkw. Das ordnungsgemäss abgestellte Straßenbaufahrzeug wurde aus ungeklärter Ursache von einem vorbeifahrenden Lkw gerammt. Unser Kollege aus der Autobahnmeisterei Rheinberg verrichtete zur zeit des Unfalls Arbeiten im Böschungsbereich. Durch diesen glücklichen Umstand blieb er unverletzt. Bild 2

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