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langjährigen Laufbahn noch nicht gesehen“, zeigte sich einer der Beamten bestürzt. Das folgenschwere Unglück ereignete sich am Vormittag wenige Minuten vor 10 Uhr etwa 400 Meter vor der Autobahnabfahrt Bad Schwartau. Jeske, Berg und Schadek gehörten zu einem Team von Straßenwärtern, die in diesem Bereich Fahrbahnschäden an der Betonpiste ausbessern sollten, eine wandernde Tagesbaustelle sollte eingerichtet werden. Drei orangerote Lastwagen samt Warnzeichenanhänger waren auf dem Standstreifen geparkt, die Signalleuchten eingeschaltet – ein unübersehbarer Arbeitsplatz. Als die drei Männer ausstiegen und hinter ihrem Fahrzeug zwischen Lastwagen und Anhänger traten passierte der schreckliche Unfall. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache raste ein von einem 25jährigen Sudenten gesteuerter VW-Bus auf die linke hintere Partie des Hängers und drückte diesen mit großer wucht auf den Lastwagen – genau an der Stelle an der die drei Straßenwärter standen. Der Kleinbus wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert, ein nachfolgendes Auto prallte auf den Bus und raste unter die Mittelleitplanke. Der Notarzt aus dem Rettungshubschrauber „Christopf 12“ sowie zwei weitere Notärzte aus Lübeck sowie die Besatzungen von sechs Rettungswagen kämpften verzweifelt um das leben der Schwerverletzten. Die Fahrer des Kleinbusses und die Insassen des Personenwagens wurden in Krankenhäuser eingeliefert – für Heinz Jeske, Günter Berg und Michael Schadek kam jedoch jede Hilfe zu spät. |