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Die Gesamtausgaben für die neue Autobahnmeisterei beliefen sich auf rund 1,5 Mio. DM. Später wurde noch ein Dienstwohnhaus für den Leiter der Autobahnmeisterei Recklinghausen errichtet, für den aus Gründen der Erreichbarkeit eine Residenzpflicht verfügt wurde. Des weiteren kamen noch 7 zusätzliche Fahrzeughallen und eine Streuguthalle mit einem Fassungsvermögen von ca. 1.000 t Streusalz hinzu. Diese Streusalzhalle ist 1999 durch eine neue Halle in gleicher Grösse in Holzbauweise ersetzt worden. Zum Schutz der fahrbaren Absperrtafeln wurde Mitte der 90iger Jahre eine Unterstellhalle gebaut. Um dem gestiegenen Platzbedarf für die umfangreiche Notruftechnik gerecht zu werden, ist das vorhandene Betriebsgebäude im Sommer 1991 durch einen Anbau erweitert worden, in der die Notrufzentrale der Autobahnmeisterei Recklinghausen untergebracht wurde. Die Autobahnmeisterei Recklinghausen liegt im Autobahnkreuz Recklinghausen an der Schnittstelle der A 43 mit der A 2 zentral innerhalb ihres zu betreuenden Streckennetzes. Durch ihre Lage am nördlichen Rand des Ruhrgebietes haben die Autobahnen hier eher den Charakter von Stadtautobahnen, was sich besonders durch die grosse Bebauungsdichte und ein Verkehrsaufkommen zeigt, das teilweise mehr als doppelt so hoch ist wie im Bundesdurchschnitt. Ein engmaschiges Netz von nachgeordneten Strassen verbindet die Autobahnen mit einer Vielzahl von Industriebetrieben, was eine besonders hohe Zahl von Anschlussstellen zur Folge hat. Durch ihre Lage im Ballungsraum ist die Autobahnmeisterei Recklinghausen Ansprechpartner für die Städte Gelsenkirchen, Castrop - Rauxel, Dortmund, Recklinghausen, Herten, Gladbeck, Marl, Dorsten, Haltern und deren Bürger, die von der Ortskenntnis und Bürgernähe und dem direkten Bezug der Autobahnmeisterei Recklinghausen zum Ruhrgebiet mit allen regionalen Besonderheiten profitieren. |