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Um die gefährliche Arbeit im dahin rasenden Strassenverkehr so sicher wie möglich zu machen, wird in ausreichendem Abstand zur eigentlichen Arbeitsstelle ein Sicherungsanhänger aufgestellt. Weithin leuchtende, blinkende Pfeile, Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbot fordern den Autofahrer auf, an der Einengung langsam vorbeizufahren.
Trotzdem ereignen sich fast alle Unfälle durch Auf oder Anfahren auf diese Sicherungsanhänger oder Sicherungsfahrzeuge.
Die Straßenwärter arbeiten hinter diesen Schutzschilden und sind zusätzlich durch eine orangerot leuchtende Warnkleidung gut erkennbar. Trotzdem können sie sich oft nur durch einen beherzten Sprung über die Schutzplanken oder in die Böschung vor Rasern retten.
Es muss sich jeder Mitarbeiter des Straßenunterhaltungsdienstes bei seiner täglichen Arbeit darüber bewusst sein, dass er sich bei Einsätzen auf der Autobahn einem zwölfmal, auf den Bundes und Landesstrassen einem sechsmal höheren Unfallrisiko aussetzt als alle anderen gesetzlich Unfallversicherten.
Bei ständig steigendem Verkehr Steigerungsrate 1995 - 1998 rund sechs Prozent auf Autobahnen, gut vier Prozent auf Bundesstrassen, 3,4 Prozent auf Landesstrassen bleibt jedoch ein erhebliches Restrisiko, das vom Verhalten der Verkehrsteilnehmer abhängt. Obwohl die Geschwindigkeit an BAB Baustellen in der Regel auf 80 km/h, an Bundes und Landesstrassen auf 50 km/h begrenzt ist, fahren viele Autofahrer viel zu schnell an den „Arbeitsplatz Straße" heran.
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