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Mit steigenden Anforderungen an den Unterhaltungsdienst vollzieht sich auch ein Wandel im Aufgabenspektrum des Straßenwärters. Zunehmende Mechanisierung mit technisch ausgereiften und verbesserten Geräten erfordert qualifiziertes Bedienungspersonal.
Auch Organisationsform und Strategien müssen den ständig wachsenden und sich ändernden Aufgaben angepasst werden. So wurden bei den Autobahnmeistereien des Westfälischen Autobahnamtes Hamm jeweils ein Team für die laufende Instandsetzung der Brücken und anderer Kunstbauwerke gebildet. Dabei handelt es sich in der Regel um Arbeiten, die der Beseitigung von Kleinschäden und der Unterhaltung von Bauwerken dienen. Es sind Betonschadstellen zu beseitigen, Risse zu sanieren, Oberflächenschutz ist auf Betonflächen und Stahlkonstruktionen aufzubringen, Geländerpfosten sind zu vergiessen, Ausbesserungsarbeiten am Pflaster sind durchzuführen und viele andere Arbeiten mehr. Kostenvergleiche haben ergeben, dass diese Instandsetzungsarbeiten wirtschaftlicher durch eigenes Personal der Autobahnmeistereien erledigt werden als durch den bisher praktizierten Fremdunternehmereinsatz.
Im Rahmen eines Pilotversuchs aus den Jahr 1999 bei den Autobahnmeistereien Freudenberg und Hagen wurde dieses Konzept für die Bauwerksinstandsetzungsteams erfolgreich erprobt und seither in allen Meistereien umgesetzt.
Im Bereich des Westfälischen Autoniederlassung Hamm sind u. a. rund 1.500 Brücken zu betreuen, deren Brückenfläche (Brückenlänge x Brückenbreite) insgesamt mehr als 1,9 Mio. Quadratmeter beträgt. Die Steuerung dieses sehr umfangreichen Aufgabenbereiches erfolgt mit Hilfe eines EDV unterstützten Bauwerksmanagementsystems. Das Instandsetzungsteam ist im Zeitraum der üblichen, witterungsabhängigen Bausaison (ca. März bis Oktober) für andere Arbeiten der Autobahnmeisterei nicht verfügbar, damit es effektiv seine Aufgaben erledigen kann. Die Teamstärke von 2 bis 4 Personen ist so bemessen, dass dieser Zeitraum voll genutzt werden muss, um die anstehenden Aufgaben zu erfüllen. Es ist zu berücksichtigen, dass Arbeiten im Bereich von Autobahnen aus Sicherheitsgründen mindestens zu Zweit
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